Staatsexamen in der Tasche:
Jan-Philip Glania will noch mal zu Olympia

Nach dem erfolgreichen Abschluss seines Staatsexamens gibt es für Jan-Philip Glania nur ein Ziel: Die dritte Teilnahme an den Olympischen Spielen.

Sogar der Bürgermeister war gekommen: Auf einer eigens einberufenen Pressekonferenz in Fulda hat Jan-Philip Glania bekanntgegeben, dass er nach dem erfolgreichem Abschluss seines Studiums der Zahnmedizin seinen vollen Fokus auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2020 in Tokio legen wolle. “Ich kann endlich befreit aufschwimmen”, wird der Rückenschwimmer von mehreren Medien zitiert. Die elf Monate bis Tokio wolle er sich unter professionellen Bedingungen vorbereiten. Glania ist neben dem Potsdamer Christian Diener seit Jahren Deutschlands Rückenschwimmer Nummer eins. Der mehrfache deutsche Meister holte bei der EM 2014 Bronze über 100 Meter. Mit der deutschen Lagen-Mixed-Staffel wurde er 2015 WM-Dritter.

Schon nach den Spielen in Rio hatte Glania überlegt, sich ganz seinem Studium und danach dem Job zu widmen. Allerdings wollte er sich die Option, ein weiteres Mal an Olympischen Spielen teilzunehmen, offen halten. “Es war immer ein Traum von mir, auch ein drittes Mal hinzufahren”, so Glania. Nach sechs Monaten fast ohne Training kann der 30-Jährige seine Tage jetzt wieder komplett dem Schwimmen widmen. Erstes Etappenziel auf dem Weg nach Tokio ist die Erfüllung der Olympia-Norm in der ersten Jahreshälfte 2020.

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