Bestmarke zählt nicht:
Heidelberger Staffel bleibt 2,3 Sekunden unter deutscher Rekordzeit

Das DM-Finale über 4 x 200 Meter Freistil wurde eine klare Angelegenheit für das Quartett aus Heidelberg. Der SG Essen gelang derweil der Ausgleich zum 3:3.

Die Staffel des SV Nikar Heidelberg ist deutscher Meister über 4 x 200 Meter Freistil. In Berlin setzten sich Zoe Vogelmann, Julia Hassler, Lil Zyprian und Isabel Gose in 8:02,97 Minuten deutlich gegen das Quartett der Neckarsulmer Sport-Union durch, das 8:12,40 Minuten benötigte. Noch einmal weit dahinter schlug das Team der SG Mittelfranken in 8:30,15 Minuten als drittes an.

Vogelmann, Hassler, Zyprian und Gose erzielten Splitzeiten von 2:01,83 / 2:00,47 / 2:01,31 und 1:59,39 Minuten und waren mit ihrer Gesamtzeit über zwei Sekunden schneller als die SSG Saar Max Ritter beim deutschen Vereinsrekord. Vor drei Jahren waren Marlene Hüther, Annika Bruhn, Rosalie Käthner und Antonia Massone ebenfalls in Berlin 8:05,26 Minuten geschwommen.

Keine deutsche Staatsbürgerschaft

Jedoch zählen die 8:02,97 Minuten der Heidelbergerinnen nicht als neue Bestmarke, weil mit Julia Hassler eine Schwimmerin mit Liechtensteiner Pass im Team stand. Dies ist bei deutschen Meisterschaften erlaubt – Hassler trainiert seit Jahren in Heidelberg und wurde auch schon deutsche Einzelmeisterin -, jedoch verlangen die Regeln, dass deutsche Rekorde ausschließlich von Athleten mit deutscher Staatsbürgerschaft aufgestellt werden können.

Essen gleicht aus

Über 4 x 100 Meter Freistil feierte die SG Essen ihren dritten Staffel-Triumph in Berlin. Marius Kusch, Fleming Redemann, Poul Zellmann und Damian Wierling ließen die Mannschaften der SSG Saar Max Ritter (3:20,38) und der SG Neukölln (3:21,07) knapp hinter sich. Nach acht Staffel-Entscheidungen steht es damit nach Erfolgen 3:3 zwischen Essen und Neckarsulm. Jeweils einmal Gold holten Neukölln und Heidelberg.

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