Freitag, 23. Februar 2024
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Deutsche Staffel auf Platz fünf | Ire bricht 15 Jahre alten Hackett-Weltrekord

Die Europameisterschaften auf der Kurzbahn endeten am Sonntag mit einem Highlight im Wettkampfbecken. Das deutsche Team durfte sich zum Abschluss über Steigerungen und Bestzeiten freuen.

Patrick B. Kraemer / MAGICPBK

Zum Abschluss der Europameisterschaften auf der Kurzbahn gab es in der Schwimmhalle im rumänischen Otopeni noch ein Highlight zu bestaunen. Im Finale über 800 Meter Freistil schwamm Daniel Wiffen der Konkurrenz eindrucksvoll davon und stellte nach 7:20,46 Minuten einen neuen Weltrekord auf. Die alte Bestzeit lag bei 7:23,42 Minuten, aufgestellt von keinem geringeren als Grant Hackett. Der Australier, von 1997 bis 2007 ungeschlagen über 1.500 Meter Freistil, stellte diese Bestleistung im Juli 2008 auf, 15 Jahre, vier Monate und 20 Tage wurde der Rekord alt.

Wiffen führte das Rennen vom Start an und legte nach 300 Metern Tempo zu und schwamm die zweite Rennhälfte sogar schneller als die Erste (3:40,91 Minuten / 3:39,55 Minuten). Dem hohen Tempo des Iren konnte dabei niemand folgen. Den zweiten Platz sicherte sich der Franzose David Aubry (7:30,32 Minuten), der fast zehn Sekunden nach dem Sieger anschlug. Das Podium komplettierte Mykhailo Romanchuk in 7:31,20 Minuten.

Anschlagfinale über 200 Meter Rücken

Schneller als im Vorlauf präsentierte sich das deutsche Quartett über 4 x 50 Meter Lagen im Finale. Ole Braunschweig, Ramon Klenz, Angelina Köhler und Jessica Felsner steigerten ihre Gesamtleistung um 68 Hundertstel auf 1:38,54 Minuten. Trotz dieser Steigerung musste sich das drittschnellste Team der Vorläufe in der Endabrechnung mit dem fünften Rang zufriedengeben. Den Sieg sicherte sich die Mannschaft aus Italien (1:36,58 Minuten) vor dem Quartett aus Frankreich (1:37,14 Minuten). Auf den dritten Platz schwamm das niederländische Team in 1:37,86 Minuten.

Ole Braunschweig und Maya Werner vertraten die deutschen Farben am letzten Wettkampftag in den Einzelfinals. Über 400 Meter Freistil ging Werner mutig an, lag zwischenzeitlich sogar an der Spitze des starken Feldes und beendete den Wettkampf später auf dem achten Platz. Die gleiche Platzierung erreichte Braunschweig über 200 Meter Rücken (1:52,91 Minuten). Nachdem der Sprinter zur Hälfte des Rennens noch auf dem zweiten Platz gewendet hatte, musste er die Konkurrenz auf den folgenden 100 Metern davonziehen lassen. Den Sieg sicherte sich in einem knappen Anschlagfinale der Italiener Lorenzo Mora (1:48,43 Minuten) vor Luke Greenbank (Großbritannien, 1:48,53 Minuten) und dem Frnazosen Mewen Tomac (1:48,55 Minuten).

Jule Radeck
Jule Radeck
Jule Radeck studierte Sportwissenschaften, bevor sie als Volontärin nach Hamburg zog. In ihrer Freizeit findet man sie oft im Schwimmbecken, manchmal auf dem Fahrrad und selten beim Laufen.

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