Adidas präsentiert Swimwear aus recyceltem Plastikmüll

Mit seiner neuen Parley-Kollektion will Adidas einen Beitrag für den Umweltschutz leisten. Die Swimwear besteht zu großen Teilen aus alten Fischernetzen und aus Plastikmüll, der aus den Ozeanen gefischt wurde.

| 1. Februar 2017 | MATERIAL

Parley | Adidas will sich für Umweltschutz und Nachhaltigkeit einsetzen.

Adidas will sich für Umweltschutz und Nachhaltigkeit einsetzen.

Foto >Adidas

Laut Adidas wird der Müll in Küstenregionen aus dem Wasser gefischt und später zu Funktionsgarn verarbeitet. Dieses soll genauso strapazierfähig und leistungsstark wie andere Fasern sein, die sonst für die Herstellung von Schwimmprodukten verwendet werden. Die Anzüge und Hosen der aktuellen Kollektion bestehen bis zu 80 Prozent aus recyceltem Material.

"Als eine der weltweit führenden Sportmarken tragen wir die Verantwortung, die Orte, an denen wir Sport treiben, zu schützen", sagt Adidas' General Manager Tim Janaway. "Diese Kollektion zeigt auf, was wir gemeinsam tun können und sollten, damit unsere Ozeane auch für zukünftige Generationen erhalten bleiben.“ Nach eigenen Angaben verwendet Adidas bereits zu einem großen Teil nachhaltige Materialien. So sollen 50 Prozent aller Swimwear-Produkte aus recycelten Stoffen gefertigt sein.

Die Parley Swimwear-Kollektion ist weltweit für Männer ab 30 Euro und für Frauen ab 50 Euro erhältlich. Beim Design können Kunden zwischen einem Wellenmotiv und einem Parley-Slogan wählen.

Parley | Plastik und alte Fischernetze sind das Basismaterial der Parley-Kollektion.

Plastik und alte Fischernetze sind das Basismaterial der Parley-Kollektion.

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Parley | 100-Meter-Olympiasieger Kyle Chalmers trägt die Parley-Hose mit Wellenmotiv.

100-Meter-Olympiasieger Kyle Chalmers trägt die Parley-Hose mit Wellenmotiv.

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