Ins Wasser kommen sie alle | Startsprünge im Wandel der Zeit
Ins Wasser kommen sie alle! Nur wie? Der Startsprung beim Schwimmen hat sich in den vergangenen 100 Jahren stark gewandelt. Wir geben einen Überblick.
Frank Wechsel / spomedis
Startsprünge gehören zu Wettkämpfen wie die Badehose oder die Schwimmbrille. Aber das war nicht immer so. Erst 1912 führte der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) den Startsprung ein, damals für alle Schwimmarten. Den Rückenstart aus dem Wasser gibt es seit 1924.
Über die Jahrzehnte hinweg haben sich die Starttechniken stark verändert. Angefangen beim sogenannten Armschwungstart, bei dem die Athleten in einer Position, ähnlich der eines Skispringers vor dem Absprung, auf das Startsignal warteten, wandelte sich die Technik zum Armkreisstart. Beide Starttechniken gehören zu den Hochstarts. Das bedeutet, dass die Hände nicht an der Startblockkante gehalten werden.
Der Startsprung im Laufe der Zeit
Auf dem Instagram-Kanal retroswimming kann man sich die Startphasen seit 1924 in zwei Videos ansehen. Ein Beitrag geteilt von Swimming History Passion (@retroswimming) Den sogenannten Greifstart gibt es seit 1967. Amerikanische Athleten waren die ersten, die diese Version des Startspungs nutzten, bei der beide Füße an der Startblockkante stehen, während die Hände die Blockkante greifen. In Abgrenzung zum Schrittstart, der sich später durchsetzte und bei dem auch die Blockkante gegriffen
Auf dem Instagram-Kanal retroswimming kann man sich die Startphasen seit 1924 in zwei Videos ansehen. Ein Beitrag geteilt von Swimming History Passion (@retroswimming) Den sogenannten Greifstart gibt es seit 1967. Amerikanische Athleten waren die ersten, die diese Version des Startspungs nutzten, bei der beide Füße an der Startblockkante stehen, während die Hände die Blockkante greifen. In Abgrenzung zum Schrittstart, der sich später durchsetzte und bei dem auch die Blockkante gegriffen
Auf dem Instagram-Kanal retroswimming kann man sich die Startphasen seit 1924 in zwei Videos ansehen. Ein Beitrag geteilt von Swimming History Passion (@retroswimming) Den sogenannten Greifstart gibt es seit 1967. Amerikanische Athleten waren die ersten, die diese Version des Startspungs nutzten, bei der beide Füße an der Startblockkante stehen, während die Hände die Blockkante greifen. In Abgrenzung zum Schrittstart, der sich später durchsetzte und bei dem auch die Blockkante gegriffen
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Jule Radeck studierte Sportwissenschaften, bevor sie als Volontärin nach Hamburg zog. In ihrer Freizeit findet man sie oft im Schwimmbecken, manchmal auf dem Fahrrad und selten beim Laufen.
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