Ins Wasser kommen sie alle! Nur wie? Der Startsprung beim Schwimmen hat sich in den vergangenen 100 Jahren stark gewandelt. Wir geben einen Überblick.
Startsprünge gehören zu Wettkämpfen wie die Badehose oder die Schwimmbrille. Aber das war nicht immer so. Erst 1912 führte der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) den Startsprung ein, damals für alle Schwimmarten. Den Rückenstart aus dem Wasser gibt es seit 1924.
Über die Jahrzehnte hinweg haben sich die Starttechniken stark verändert. Angefangen beim sogenannten Armschwungstart, bei dem die Athleten in einer Position, ähnlich der eines Skispringers vor dem Absprung, auf das Startsignal warteten, wandelte sich die Technik zum Armkreisstart. Beide Starttechniken gehören zu den Hochstarts. Das bedeutet, dass die Hände nicht an der Startblockkante gehalten werden.