Spektakuläre Schwimm-Show:
London und Energy Standard folgen Cali Condors und LA ins ISL-Finale

Wer gewinnt die Premiere der International Swimming League? Nach sechs Events sind noch vier Teams übrig. Kurz vor Weihnachten geht es für sie um den Titel.

Im ersten Jahr der International Swimming League stehen nach sechs Events die vier Finalteilnehmer fest. Am Ende der reguläre Saison rangieren die beiden europäischen Teams Energy Standard (aus Belek/Türkei) und London Roar sowie die US-Mannschaften Los Angeles Current und Cali Condors (aus San Francisco) ganz oben in der Tabelle. Sie schwimmen am 20. und 21. Dezember im Mandalay Bay Resort in Las Vegas um den Titel. Als einziger Athlet aus Deutschland wird Christian Diener beim Finale dabei sein. Der Rückenschwimmer geht für London Roar an den Start.

Zum Abschluss der regulären Saison trafen am Wochenende beim sogenannten europäischen Derby die vier europäischen Teams im London Aquatic Centre aufeinander. Dabei setzte sich das von Florent Manaudou, Sarah Sjöström und Chad le Clos angeführte Team Energy Standard mit 467,5 Punkten knapp vor London (458,5) durch. Das ungarische Team Iron (369,5) sowie die Aqua Centurions (aus Italien) belegten mit deutlichem Rückstand die Plätze drei und vier. Für sie ist die Saison damit ebenso vorbei wie für DC Trident aus Washington und die New York Breakers, deren Aus bereits seit einer Woche feststand.

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Spektakuläre Schwimm-Show

Die bisherigen Events gaben einen Vorgeschmack auf das Spektakel, das die Schwimm-Fans auch beim ISL-Finale kurz vor Weihnachten erwarten dürfen. Die Rennen finden stets in spektakulärer Atmosphäre auf der Kurzbahn mit aufwendiger Lichtshow und Musik statt. Die Star-Dichte ist hoch. Die Rennen folgen in schneller Abfolge mit sehr Pausen aufeinander. In zwei Stunden springen viele Athleten drei-, vier- oder fünfmal ins Wasser. Was viele US-Schwimmer von den Colleges kennen, ist für europäische Sportler eher ungewohnt. Neben den Staffeln, die besonders viele Punkte bringen, gehören die Skin Races über 50 Meter zu den Höhepunkten. Dabei treten zunächst acht Athleten (zwei pro Team) gegeneinander an, die besten vier erreichen die nächste Runde. Nach drei Minuten Pause, in denen die Sportler locker im Pool schwimmen oder sich am Beckenrand massieren lassen, geht es in der nächsten Runde um den Finaleinzug. In London setzten sich in den Skin Races Ranomi Kromowidjojo gegen Sarah Sjöström und Vladimir Morozow gegen Florent Manaudou durch.

Die Wettkämpfe werden im Fernsehen übertragen und sind hinterher auf den Social-Media-Kanälen der ISL zu sehen. Vom Showcharakter her setzt die Liga definitiv neue Maßstäbe.

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ISL - Endstand nach 6 Events

Die zwei besten Teams aus Europa und den USA sind für das Finale am 20./21. Dezember in Las Vegas qualifiziert.
PlatzTeamPunkteHerkunft
1Energy Standard12Europa
2London Roar11Europa
3Cali Condors9USA
4LA Current9USA
5Iron7Europa
6DC Trident6USA
7Aqua Centurions3Europa
8NY Breakers3USA

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