Montag, 17. Juni 2024

Mehr als 4.000 Seepferdchen | erfolgreiche Schwimmabzeichentage

Nach einer Woche sind die Schwimmabzeichentage 2024 vorbei. Die Organisatoren freuen sich über viele abgelegte Abzeichen.

DLRG Tauchen gehört zu den Aufgaben, die es beim Seepferdchen zu bewältigen gilt.

Eine Woche lang drehte sich alles um Schwimmabzeichen. Das Seepferdchen, Bronze, Silber oder Gold konnten an Aktionstagen in verschiedenen Bädern Deutschlands abgelegt werden. Und eine ganze Menge Kinder nahmen das Angebot an. Insgesamt 4.215 Seepferdchen und 12.218 weitere Schwimmabzeichen (5.576 Bronze, 3.990 Silber, 2.652 Gold) zählten die Organisatoren der bundesweiten Schwimmabzeichentage bis zum offiziellen Ende der Aktion am Sonntag. Die realen Zahlen dürften sogar noch etwas höher sein. Viele Vereine oder Schwimmbäder hätten sich noch kurzfristig entschlossen, einen Aktionstag durchzuführen und sich nicht an der offiziellen Zählung beteiligt, heißt es von den Organisatoren.

„Wir können einen schönen Erfolg verbuchen“

„Wer ein Schwimmabzeichen abgelegt hat, ist für die Badesaison gut gewappnet“, sagt DSV-Vorstand Wolfgang Rupieper. „Wer hingegen die Anforderungen nicht erfüllte, weiß jetzt, dass er oder sie im Wasser noch vorsichtiger sein sollte. Für Kinder, die das Seepferdchen-Abzeichen geschafft haben, war der Tag ein erfolgreicher Einstieg ins Schwimmen lernen, der jetzt weiter ausgebaut werden kann.“ Den Schwimmabzeichentag gibt es seit 2023, in diesem Jahr fand die Aktion erstmalig über eine Woche statt. „Mit mindestens 16.433 abgelegten Prüfungen können wir einen schönen Erfolg verbuchen. Wichtiger aber ist, dass sich viele Menschen mit dem Thema Sicherheit beim Schwimmen beschäftigt haben und selbst ausprobierten, wie gut sie im Wasser unterwegs sind“, zog Helmut Stöhr, Präsident des Bundesverbandes zur Förderung der Schwimmausbildung (BFS) eine positive Bilanz.

Jule Radeck
Jule Radeck
Jule Radeck studierte Sportwissenschaften, bevor sie als Volontärin nach Hamburg zog. In ihrer Freizeit findet man sie oft im Schwimmbecken, manchmal auf dem Fahrrad und selten beim Laufen.