Istanbul | 1.765 Athleten schwimmen über den Bosporus

Unter besonderen Umständen fand am Sonntag das 32. Bosporusschwimmen in Istanbul statt. Mehr als 1.700 Athleten gingen an den Start.

Das Internationale Bosporusschwimmen in Istanbul zählt zu den absoluten Highlights im Open-Water-Kalender. Die 6,5 Kilometer von der asiatischen Seite der Millionenmetropole auf die europäische zieht jedes Jahr tausende Schwimmerinnen und Schwimmer aus der ganzen Welt an. Wegen des besonderen Settings und dem faszinierenden Panorama aus der für die Schifffahrt an diesem Tag gesperrten Meerenge rangiert die Veranstaltung bei der World Open Water Swimming Association regelmäßig unter den Top Ten der besten Freiwasserschwimmen der Welt. 2019 und 2016 landete es sogar auf Platz eins. Die Veranstalter vom Türkischen Olympischen Komitee bezeichnen das Rennen gern als einziges zwischen zwei Kontinenten.

Am Sonntag fand die 32. Auflage des Rennens wegen der Corona-Pandemie unter besonderen Vorzeichen statt. Laut türkischen Medienberichten waren an der Strecke keine Zuschauer zugelassen. Die Organisatoren schreiben auf der Eventwebsite, dass vom Start bis ins Ziel streng auf Social Distancing geachtet wurde.

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In diesem Jahr sprangen 1.765 Teilnehmer aus 34 Ländern in Kanlica ins Wasser, unter ihnen etwa 20 mit einem deutschen Pass. Insgesamt nahmen damit etwa 500 Sportler weniger teil als in den letzten Jahren. Durch die starke Strömung unterstützt schwamm Mustafa Sevenay in 46:01 die schnellste Zeit des Tages. Bei den Frauen erreichte Hilal Zeynep Sarac in 47:52 Minuten als Schnellste das Ufer am Kuruçeşme Cemil Topuzlu Park. Alle Resultate finden Sie hier.

Veranstalter Das Bosporusschwimmen bietet eine einmalige Kulisse (Archivbild).

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