Eis-EM in Italien | 3 Starts, drei Siege durch Alisa Fatum-Böker – auch Andreas Waschburger holt Gold

Vier EM-Goldmedaillen haben die deutschen Eisschwimmer bereits im Sack: Vor allem Alisa Fatum-Böker räumt bei den Wettkämpfen in Molveno kräftig ab.

Martin Tschepe Im eisigen Wasser fast nicht zu schlagen: Alisa Fatum-Böker.

Die deutschen Eisschwimmerinnen und Eisschwimmer sind erfolgreich in die Europameisterschaften gestartet. Am Dienstag und Mittwoch gewannen die beiden Aushängeschilder Alisa Fatum-Böker und Andreas Waschburger bereits zusammen vier Goldmedaillen. Beide setzten sich bei den Wettbewerben in den italienischen Dolomiten im nur 1 bis 2 Grad kalten Wasser gegen starke internationale Konkurrenz durch.

Im Mittelpunkt der ersten beiden Wettkampftage stand Dreifachsiegerin Fatum-Böker: Die Leipzigerin zeigte über 500 Meter Freistil eine dominante Leistung und holte sich mit deutlichem Vorsprung die Goldmedaille. Mit einer Zeit von 6:17,37 Minuten ließ sie ihre Verfolgerinnen deutlich hinter sich und demonstrierte einmal mehr ihre Klasse in dieser extremen Disziplin. Teamkollegin Ines Hahn komplettierte den deutschen Erfolg mit der Silbermedaille. Sie schwamm 6:51,21 Minuten.

Spannendes Finale über 250 Meter

Auch über 100 Meter Schmetterling hieß die Siegerin Alisa Fatum-Böker. Über diese Strecke triumphierte die erfahrene Eisschwimmerin in 1:16,24 Minuten knapp vor der Französin Louise Bernard (1:16,73 min). Mit Marie-Therese Bartl schaffte auch in dieser Disziplin eine weitere deutsche Schwimmerin den Sprung aufs Podium. Sie wurde in 1:18,59 Minuten Dritte. Am Mittwoch triumphierte Fatum-Böker zudem über 250 Meter Freistil in 3:01,96 Minuten vor Bartl, die diesmal Silber holte (3:11,83 min).

Bei den Männern schnappte sich Andreas Waschburger die Goldmedaille über 500 Meter Freistil. Der Saarländer verwies in starken 5:43,50 Minuten den zweimaligen Freiwasser-Weltmeister Axel Reymond auf Platz zwei. Der Franzose benötigte für das Rennen über zehn Bahnen 5:56,09 Minuten. Ärmelkanal-Rekordschwimmer Waschburger ist einer der Stars der Szene. Der 39-Jährige gewann bei der letzten Europameisterschaft vor zwei Jahren vier Medaillen.

Am Mittwoch musste sich Waschburger in einem spannenden 250-Meter-Rennen knapp geschlagen geben. Der Rumäne Andrej Enach war in 2:43,00 Minuten nicht zu bezwingen. Waschburger versuchte auf der letzten Bahn zwar noch mal alles, schließlich reichte es für Silber (2:44,72 min).

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Peter Jacob
Peter Jacob
Mit sechs hieß es für den kleinen Peter schwimmen lernen - falls er mal ins Wasser fällt. Inzwischen ist er groß und schwimmt immer noch jede Woche. Mal mehr, mal weniger, meistens drinnen und manchmal draußen. Und immer mit viel Spaß und Leidenschaft.

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