Viele deutsche Schwimmbäder sind marode, immer mehr Anlagen werden geschlossen. Eine deutsche Olympiabewerbung könnte helfen, den Investitionsstau zu beenden, sagt Annalena Baerbock.
dreamstime.com (Thomas Schmalzbauer)
Geht es nach Annalena Baerbock sollte sich Deutschland um die Austragung der Olympischen Spiele bewerben. Bei der SpoBis Conference in Hamburg, einem Branchentreffen des Sportbusiness, hielt die Außenministerin ein eindringliches Plädoyer für Olympia in Deutschland und verwies dabei auch auf den schlechten Zustand der Schwimmbäder.
„Wir hatten früher so ein Lernschwimmbecken im Nachbarort. Das hat sich zwar Nullkommanull rentiert, aber alle Grundschulen aus der Gegend haben dort schwimmen gelernt. Was haben wir heute?“, berichtete die Mutter zweier Kinder aus eigener Erfahrung. „Da bezahlt man einen privaten Schwimmkurs an einer Schwimmschule, und da muss man erst mal einen Platz finden, wenn man in einer mittelgroßen Stadt lebt. Und wozu führt das? Das Schwimmen mittlerweile vom Einkommen der Eltern abhängt. Die Hälfte der Kinder in Deutschland, deren Eltern unter 2.500 Euro im Monat haben, kann nicht schwimmen. Und das in einem der reichsten Länder der Welt!“
„Es ist ‚Sicherheitspolitik‘, wenn Kinder nicht schwimmen können“
Für Baerbock ist deshalb klar, dass es Investitionen geben muss. "Die ganze Frage, was investieren wir in unsere Sportstätten, ist viel, viel größer als nur Sport. Das ist ‚Sicherheitspolitik‘, wenn Kinder nicht schwimmen können", so die Grünen-Politikerin. "Es ist auch eine Gerechtigkeitsfrage. Es ist eine Frage auch von Sportunterricht an den Schulen. Warum gibt es keinen Schwimmunterricht mehr standardmäßig an jeder Schule? Weil sie keine Lernschwimmbecken haben." Die Olympischen Spiele
Für Baerbock ist deshalb klar, dass es Investitionen geben muss. "Die ganze Frage, was investieren wir in unsere Sportstätten, ist viel, viel größer als nur Sport. Das ist ‚Sicherheitspolitik‘, wenn Kinder nicht schwimmen können", so die Grünen-Politikerin. "Es ist auch eine Gerechtigkeitsfrage. Es ist eine Frage auch von Sportunterricht an den Schulen. Warum gibt es keinen Schwimmunterricht mehr standardmäßig an jeder Schule? Weil sie keine Lernschwimmbecken haben." Die Olympischen Spiele
Für Baerbock ist deshalb klar, dass es Investitionen geben muss. "Die ganze Frage, was investieren wir in unsere Sportstätten, ist viel, viel größer als nur Sport. Das ist ‚Sicherheitspolitik‘, wenn Kinder nicht schwimmen können", so die Grünen-Politikerin. "Es ist auch eine Gerechtigkeitsfrage. Es ist eine Frage auch von Sportunterricht an den Schulen. Warum gibt es keinen Schwimmunterricht mehr standardmäßig an jeder Schule? Weil sie keine Lernschwimmbecken haben." Die Olympischen Spiele
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Jule Radeck studierte Sportwissenschaften, bevor sie als Volontärin nach Hamburg zog. In ihrer Freizeit findet man sie oft im Schwimmbecken, manchmal auf dem Fahrrad und selten beim Laufen.
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