Weltrekord über 50 Meter Schmetterling – Steenbergen nähert sich 50-Sekunden-Marke über 100 Meter Freistil

Egor Kornev hat beim Schwimm-Weltcup in Taschkent den Weltrekord über 50 Meter Schmetterling verbessert. Marrit Steenbergen überzeugte mit drei Siegen.

World Aquatics Marrit Steenbergen schwimmt im Weltcup von Sieg zu Sieg.

Egor Kornev hat bei der zweiten Station des Schwimm-Weltcups in Taschkent für den Höhepunkt gesorgt. Der Russe stellte über 50 Meter Schmetterling einen Weltrekord auf. Auch die Niederländerin Marrit Steenbergen setzte ihre Erfolgsserie auf der sogenannten Silk Road Tour fort und gehörte weiter zu den prägenden Athletinnen des Wettkampfs.

In 21,28 Sekunden schwamm Kornev über 50 Meter Schmetterling zum Weltrekord. Neun Jahre lang hielt Steffen Deibler vom Hamburger Schwimm-Club die Bestmarke über diese Strecke (2009 bis 2018). Die 21,80 Sekunden des früheren deutschen Topsprinters wurden inzwischen mehrfach unterboten. Zuletzt gehörte der Weltrekord Noé Ponti. Der Schweizer hatte die Marke nach und nach auf 21,32 Sekunden gesenkt.

Steenbergen schwimmt Europarekord

Kornev setzte mit seiner Leistung ein weiteres Ausrufezeichen bei der Weltcupserie. Bereits in Baku hatte er über 100 Meter Freistil den Weltrekord von Kyle Chalmers mit 44,84 Sekunden eingestellt. In Taschkent führt Kornev nach zwei von drei Stationen die Gesamtwertung mit 116,7 Punkten an. Sein schärfster Verfolger ist der Südafrikaner Pieter Coetze mit 114,3 Punkten.

Auch Steenbergen unterstrich ihre starke Form. Über 100 Meter Freistil verbesserte die Niederländerin den Europarekord auf 50,32 Sekunden und gewann mit mehr als 1,7 Sekunden Vorsprung. Für die 26-Jährige war es ein weiterer Höhepunkt einer bislang erfolgreichen Weltcupserie. Nach ihren Erfolgen in Baku sammelte sie in Taschkent weitere Siege und baute ihre Führung in der Gesamtwertung aus.

Mit 116,7 Punkten liegt Steenbergen vor der Chinesin Yu Yiting (111,0) und der Belgierin Roos Vanotterdijk (108,8). Beim Finale in Astana geht es vom 15. bis 17. Oktober damit nicht nur um den Gesamtsieg, sondern auch um die Chance auf die sogenannte Triple Crown: Wer dieselbe Disziplin bei allen drei Weltcupstationen gewinnt, erhält zusätzlich 10.000 US-Dollar.

Für einen weiteren Glanzpunkt sorgte Coetze. Der Südafrikaner schwamm über 100 Meter Rücken in 48,21 Sekunden afrikanischen Rekord und verpasste die Weltbestmarke nur um fünf Hundertstelsekunden. Nach seinem Weltrekord über 50 Meter Rücken am Vortag bleibt auch er ein Kandidat für weitere Bestmarken beim Saisonfinale.

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Peter Jacob
Mit sechs hieß es für den kleinen Peter schwimmen lernen - falls er mal ins Wasser fällt. Inzwischen ist er groß und schwimmt immer noch jede Woche. Mal mehr, mal weniger, meistens drinnen und manchmal draußen. Und immer mit viel Spaß und Leidenschaft.

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