Franziska van Almsick blickt in einer neuen ARD-Doku persönlich, emotional und ehrlich auf ihre Karriere zurück – und erzählt, wie sie nach dem Schwimmsport Frieden, Selbstliebe und neue Stärke fand.
Zwei Jahrzehnte sind ihre glanzvollen Schwimmtage inzwischen her, jetzt blickt Franziska van Almsick in einem bewegenden TV-Porträt zurück auf ihre Karriere. Darin findet die inzwischen 47-Jährige auch ihren inneren Frieden. Denn einst schwebte sie als gesamtdeutsche Schwimm-Ikone übers Wasser und war eines der berühmtesten Werbegesichter des Landes. Doch der Ruhm brachte ihr weniger Erfüllung, als man erwarten würde. Die ARD-Doku „Being Franziska van Almsick“ (ab sofort hier in der ARD-Mediathek) zeigt eine Frau, die lernen musste, sich selbst wiederzufinden. Erst als sie ihre Sportkarriere hinter sich ließ, öffnete sich für van Almsick ein neuer Weg – jenseits von Trainingsplänen und öffentlichem Druck.
Mit ehrlichen Worten beschreibt van Almsick, wie der stete Erfolgsdruck, Perfektionsanspruch und die öffentliche Erwartung sie früher übermannten – auf Kosten ihrer inneren Balance und einer Essstörung, die sie erst später öffentlich machte. „Das Einzige, was ich am Ende irgendwie selbst entscheiden konnte, war, ob ich esse oder ob ich nicht esse. Und ich habe einfach aufgehört zu essen.“
Die einstige Sportheldin öffnet sich
Das TV-Porträt nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine persönliche Reise: von der unbekümmerten „Franzi“, die mit 14 Jahren bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona zum Star wurde, über die tränenreiche WM in Rom 1994 bis zur Enttäuschung in Sydney und ihrem grandiosen Comeback bei der Heim-EM 2002 in Berlin. Dabei geht es weniger um Medaillen und Rekorde. Die einstige Sportheldin und zehnfache Olympiamedaillengewinnerin öffnet sich – reflektiert über ihren Weg, ihre Kämpfe und wie sie nach dem Rückzug aus dem Schwimmsport endlich zu sich fand. Eine inspirierende Geschichte über Loslassen, Selbstannahme und die Suche nach dem eigenen inneren Frieden.
In „Being Franziska van Almsick“ rücken Mut, Verletzlichkeit und die menschliche Seite einer Ausnahmesportlerin in den Fokus. Wer hinter die Schlagzeilen blicken möchte, findet in diesem Porträt eine bewegende Antwort: Oft bringt das Ende eines Weges den Anfang eines wirklichen Neubeginns.
„Being Franziska van Almsick“ ist eine Produktion des SWR
3 x 35 Minuten, ab 4. September 2025 in der ARD Mediathek
Im linearen TV läuft die erste Folge am 9. September 2025 um 22:50 Uhr im Ersten.