Für mindestens vier Wochen | Schwimmbäder müssen wieder schließen

Die Schwimmerinnen und Schwimmer in Deutschland sitzen erneut auf dem Trockenen, weil die Schwimmbäder vom 2. November an für mindestens vier Wochen schließen müssen. Die Maßnahme gehört zu einem weitreichendem Maßnahmen-Paket, auf das sich Bundeskanzlerin Angela Merkel heute mit den Regierungschefs der 16 Bundesländer einigte. Damit soll den steigenden Infektionszahlen durch Covid-19 entgegengewirkt werden. “Wir müssen handeln, und zwar jetzt”, sagte Merkel nach den Beratungen. Ziel sei es, Kontakte auf das Nötigste zu reduzieren, um nicht in eine gesundheitliche Notlage zu kommen. Dazu müsste die Zahl der Neuinfektionen wieder in die nachverfolgbare Größenordnung von unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche sinken.

Zum Sport heißt es in einer Erklärung der Bundesregierung: “Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung zuzuordnen sind, werden geschlossen. Dazu gehören etwa Theater, Konzerthäuser, Kinos oder auch Fitnessstudios. Auch der Freizeit- und Amateursportbetrieb wird eingestellt – mit Ausnahme des Individualsports allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand. Profisportveranstaltungen können nur ohne Zuschauer stattfinden.” Aus einer detaillierteren Erklärung der Regierung wird deutlich, dass damit sowohl Sport- als auch Freizeitbäder gemeint sind.

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Die neuen Maßnahmen gelten ab Montag, 2. November, und sind befristet bis Ende des Monats. Nach zwei Wochen wollen Bund und Länder über Anpassungen beraten.

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