Montag, 10. Juni 2024

Florent Manaudou schwimmt Weltjahresbestzeit

Marco Koch sammelt weitere Wettkampfmeter im Olympia-Jahr. Bei der zweiten Station der Golden Swim Tour im französischen Marseille belegte der deutsche Rekordhalter über seine Paradestrecke 200 m Brust in 2:11,72 Minuten den dritten Platz. Knapp vor Koch schlug Christopher Rothbauer (2:11,43 Minuten) aus Österreich an. Den ersten Platz sicherte sich Arno Kamminga mit mehr als drei Sekunden Vorsprung. In 2:08,08 Minuten demonstrierte der Niederländer erneut seine gute Form im Vorfeld der Olympischen Spiele. Bereits am ersten Wettkampftag hatte Koch das B-Finale über 50 Meter Brust in 28,32 Sekunden für sich entschieden. Über die doppelte Distanz schwamm er im Vorlauf auf Platz elf, verzichtete aber auf einen Start im B-Finale. Sieger über 100 m Brust wurde Kamminga in starken 59,20 Sekunden.

Sprintstar Florent Manaudou siegte über 50 m Freistil und schwamm sich in 21,72 Sekunden an die Spitze der Weltjahresbestenliste. Über 50 m Schmetterling musste er sich in einem knappen Finale mit dem vierten Platz zufrieden geben. Platz eins ging an den jungen Schweizer Noe Ponti, der nach 23,39 Sekunden mit 0,16 Sekunden Vorsprung auf Manaudou anschlug. Auch über 200 m Lagen ging der Sieg in die Schweiz, Europameister Jérémy Desplanches setzte sich in schnellen 1:57,50 Minuten durch.

Spannendes Finale über 100 m Freistil

Bei den Frauen blieben über 100 m Freistil gleich fünf Schwimmerinnen unter 54 Sekunden. Den ersten Platz in diesem knappen Finale belegte Marie Wattel in 53,41 Sekunden vor Femke Heemskerk, die nur neun Hundertstel nach ihr anschlug. Weitere 29 Hundertstel später beendete Charlotte Bonnet das Rennen vor Federica Pellegrini (53,84 Sekunden) und Pernille Blume (53,89 Sekunden). Über die halbe Distanz war es die Dänin Blume, die sich durchsetzen konnte. Mit ihrer Zeit von 24,28 Sekunden setzte sie sich auf Platz zwei der Weltjahresbestenliste hinter Sarah Sjöström. Charlotte Bonnet bewies über 200 m Freistil ihre Stärke und siegte in 1:56,77 Minuten vor Europarekordhalterin Pellegrini.

Jule Radeck
Jule Radeck
Jule Radeck studierte Sportwissenschaften, bevor sie als Volontärin nach Hamburg zog. In ihrer Freizeit findet man sie oft im Schwimmbecken, manchmal auf dem Fahrrad und selten beim Laufen.