Donnerstag, 23. Mai 2024

Faszinierender Sport | Wakeboarding im eiskalten Wasser

Lorenz Holder Photography

Im schwedischen Jokkmokk am nördlichen Polarkreis haben die drei Wakeborder Felix Georgii, Dominik Gührs und Dominik Hernler gemeinsam mit ihrer Crew einen Wakeboard-Parcours ins Eis gebaut. Insgesamt elf Tage arbeitete die Crew an den sogenannten Obstacles, insgesamt 518 Tonnen Eis bewegten sie dabei. Anschließend ging es ans Eingemachte, in sechs Millimeter dicken Neoprenanzügen wagten sich die Athleten auf den Kurs und ins ein Grad kalte Wasser. Eine Auswahl der besten Bilder, die dabei entstanden sind, findet ihr hier.

Während ihres Projekts „Frozen Lake Wake“ hatten die Extremsportler mit widrigen Bedingungen zu kämpfen. Die Tiefsttemperaturen während der Bauphase lagen bei -32 Grad Celsius. Das Öl der Kettensägen, mit denen das Team Löcher ins Eis schnitt, gefror, und Sägeblätter fielen den Eismassen zum Opfer. „In Vorbereitungen auf den Trip nach Jokkmokk haben wir uns das wärmste Neoprenmaterial besorgt, das es gibt“, sagt Felix Georgii. Trotzdem fror das Material der Wakeborder regelmäßig ein. „Bei krassen Minusgraden die bestmögliche Wakeboard-Action zu zeigen, war eine echte Challenge“, sagt Dominik Gührs. „Sobald du einmal ins Wasser gefallen bist, waren dein Neo und deine Bindungen danach tiefgefroren und du konntest dich kaum noch bewegen.“

Jule Radeck
Jule Radeck
Jule Radeck studierte Sportwissenschaften, bevor sie als Volontärin nach Hamburg zog. In ihrer Freizeit findet man sie oft im Schwimmbecken, manchmal auf dem Fahrrad und selten beim Laufen.

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