Tag drei der Finals
Elendt lässt über 50 Meter Brust aufhorchen

Nach ihrem deutschen Rekord über 100 Meter Brust schwimmt sich Anna Elendt über die halbe Distanz in eine gute Ausgangsposition.

Jo Kleindl Anna Elendt schwimmt über 50 Meter Brust mit einer halben Sekunde Vorsprung vor der Zweitplatzierten ins Finale

Einen Tag nach ihrem deutschen Rekord über 100 Meter Brust bei den deutschen Meisterschaften in Berlin sprang Anna Elendt auch über die halbe Distanz ins Wasser. Im Vorlauf schlug die 19-Jährige nach 31,01 Sekunden 51 Hundertstel vor der zweitplatzierten Julia Titze aus München an. Der deutsche Rekord über diese Strecke liegt bei 30,77 Sekunden. Kerstin Vogel stellte ihn 2009 bei den Weltmeisterschaften in Rom auf, 2014 schwamm Dorothea Brandt genauso schnell.

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Über 50 Meter Schmetterling schwammen Lisa Höpink (26,62 Sekunden) und Angelina Köhler (26,70 Sekunden) mit den schnellsten Zeiten ins Finale am Nachmittag. Über die 100-Meter-Distanz am Donnerstag musste sich Höpink auf der zweiten Bahn ihrer Konkurrentin geschlagen geben, nachdem sie an der Wende knapp eine Körperlänge Vorsrpung hatte. Über die halbe Distanz könnte Höpink nun ihre Stärke ausspielen.

Bruhn schwimmt vorne weg

Schmetterlingschwimmer Ramon Klenz blieb über die 200-Meter-Strecke als einziger Schwimmer der Vorläufe unter der Zwei-Minuten-Marke (1:59,06 Minuten). Ebenfalls als einzige Athletin unter zwei Minuten blieb Annika Bruhn über 200 Meter Freistil. In 1:58,20 Minuten schwamm sie der Konkurrenz fünf Sekunden davon und geht als Favoritin ins Finale am Abend.

Spannung verspricht auch der schnellste Lauf über 1.500 Meter Freistil der Männer. Mit Sven Schwarz und Oliver Klement gehen zwei Nachwuchstalente an den Start, die spätestens nach den 800 Metern am Freitag zu den Favoriten zählen.

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