Eisschwimm-Trainer Stefan Hetzer hat seinen Vertrag beim Deutschen Schwimm-Verband jetzt doch verlängert. Eigentlich hatte der 73-Jährige andere Pläne.
Er hatte sich eigentlich bereits verabschiedet, doch jetzt hat Stefan Hetzer seinen Vertrag als DSV-Eisschwimmtrainer doch verlängert. Er bleibe erst mal, sagt der 73-jährige Erfolgstrainer – zumindest über den nächsten Winter. Sein Vertrag sei zwar unbefristet, Hetzer sagt aber auch klar: Gesucht werde ein Nachfolger, der möglichst bald übernehme. Aus seiner Sicht sei der deutsche Mister Eisschwimmen, Christof Wandratsch, für diesen Job prädestiniert. Der x-fache Rekordschwimmer indes hat längst wissen lassen: „Ich kümmere mich mit meinem Team um die International Ice Swimming Association Germany – das ist genug.“
Also geht’s vorerst weiter mit Hetzer. Der hat rund ein Dutzend Schwimmerinnen und Schwimmer in den Eisschwimm-Bundeskader berufen und noch ein paar weitere Sportlerinnen und Sportler auf dem Schirm. Für die Sommersaison empfiehlt Hezter allen Eisschwimmern, bei möglichst vielen Freiwasser-Wettkämpfen zu starten. Die Wintersaison werde Mitte September eingeläutet, fest terminiert sind die Meisterschaften: Die WM findet im Januar in Rumänien statt, die Deutschen Meisterschaften Ende Februar wieder im Rahmen der Zollhaus Open im Erzgebirge.
Stefan Hetzer bleibt zugleich Leiter des DSV-Ausbildungszentrums für Eisschwimmen in Burghausen. Wer Interesse habe, sich als Trainer ausbilden zu lassen, möge sich bei ihm melden. Wer weiß: Womöglich ist ja der künftige Bundestrainer oder die künftige Bundestrainerin dabei.