LEN schließt Athleten aus Russland und Belarus aus
DSV will Unterkünfte und Trainingsmöglichkeiten für ukrainische Sportler vermitteln

In Zusammenarbeit mit dem europäischen Schwimmverband LEN möchte der DSV Trainingsmöglichkeiten an Sportlerinnen und Sportler aus der Ukraine vermitteln.

Frank Wechsel / spomedis

Immer mehr Menschen flüchten nach den russischen Angriffen auf die Ukraine aus ihrem Heimatland. Unter ihnen sind auch Schwimmerinnen und Schwimmer. Diesen möchte der Deutsche Schwimm-Verband Unterkünfte und Trainingsmöglichkeiten in Deutschland vermitteln. Organisiert werden soll die Hilfe kurzfristig in Absprache mit dem europäischen Schwimmverband LEN, den Vereinen und den Olympiastützpunkten, heißt es auf der Verbandshomepage.

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“Menschlichkeit ist jetzt das Gebot der Stunde”, sagte DSV-Präsident Marco Troll. “Für den Deutschen Schwimm-Verband ist es deshalb selbstverständlich, dass wir in dieser Ausnahmesituation unsere Unterstützung anbieten, um den Aktiven aus der Ukraine zu helfen und Schutz zu bieten.” Wer Hilfe benötigt oder Unterstützung anbieten kann, soll sich an die E-Mail-Adresse info@dsv.de wenden.

Keine russischen und belarussischen Sportler bei der EM

Anders als der Weltverband Fina hat die LEN nun entschieden, dass Athletinnen, Athleten und Offizielle aus Russland und Belarus “bis auf Weiteres” nicht mehr an Veranstaltungen des Verbands teilnehmen dürfen. Damit könnte es sein, dass die Europameisterschaften im August in Rom ohne russische und belarussische Sportler stattfinden. Auch sollen keine weiteren LEN-Events in die beiden Länder vergeben werden. “Die LEN ist entschlossen, seine Arbeit mit der FINA fortzusetzen, um unsere jeweiligen Positionen umzusetzen und auf eine bessere Zukunft zu hoffen”, heißt es in der Pressemeldung des Verbands.

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