Rekord im Ärmelkanal
44 x schwimmend zwischen England und Frankreich

Die australische Extremschwimmerin Chloë McCardel hat ihr Ziel erreicht. Mit ihrer 44. erfolgreichen Querung des Ärmelkanals hat die Australierin einen neuen Rekord für die meisten Kanalquerungen aufgestellt.

Chloë McCardel 44 Mal hat Chloë McCardel den Ärmelkanal zwischen England und Frankreich durchquert. (Archivbild)

Der Ärmelkanal steht auf der Bucketlist vieler Schwimmerinnen und Schwimmer. Einmal die Strecke zwischen England und Frankreich schwimmend bewältigen, davon träumen viele, einige setzen diesen Traum in die Tat um. Meistens bleibt es aber dann bei einer Querung. Nicht aber bei Chloë McCardel. Mit ihrer 44. erfolgreichen Querung des Ärmelkanals hat die Australierin einen neuen Rekord für die meisten Kanalquerungen aufgestellt. Den alten Rekord hielt Alison Streeter mit 43 Querungen.

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Insgesamt mehr als 1.420 Kilometer legte die 36-Jährige zwischen Dover in England und dem französischen Calais zurück, der kürzeste Abstand zwischen den beiden Küsten beträgt 32,31 Kilometer. Nachdem McCardel erst vergangene Woche ihr 43. Kanalschwimmen hinter sich gebracht und damit den Rekord von Streeter eingestellt hatte, wagte sie sich wenige Tage später an ihr Rekordschwimmen. In den frühen Morgenstunden startete sie an der englischen Küste, zehn Stunden später erreichte sie Pointe de la Courte Dune in der Nähe von Calais. “Ich habe lange darauf gewartet, dieses Schwimmen zu feiern”, sagte die “Queen of the Channel” nach ihrer Ankunft in Frankreich.

Keine 45. Querung geplant

“Ich fühle mich, als könnte ich den Kanal morgen direkt nochmal schwimmen, aber das ist keine gute Idee”, sagte die Australierin gegenüber den “Guardian News” im Ziel. Während des Schwimmens hätte sie gute Bedingungen gehabt. Sie sei nicht erschöpft, wie sie sonst nach der Kanalquerung manchmal sei. Anstatt zwei Meter hoher Wellen, die sie manchmal im Wasser herumschleudern würden, konnte McCardel das Schwimmen bei guten Bedingungen und verhältnismäßig ruhigem Wasser genießen.

“Als ich 19 war, habe ich beschlossen, dass ich in irgendetwas die Beste der Welt sein möchte. Einmal durch den Ärmelkanal schwimmen hätte nicht gereicht, um diesen Hunger zu befriedigen”, erklärt McCardel ihre Motivation. Eine weitere Kanalquerung plant sie aber nicht. “Ich glaube nicht, dass ein weiteres Schwimmen mich glücklicher, zufriedener oder erfüllter machen würde”, sagte sie dem australischen Sender “7NEWS”, “ich bin wirklich glücklich mit 44.”

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