Es könnte so schön sein mit dem Techniktraining. Einfach eine Übung noch mal und noch mal wiederholen, bis sich eine Bewegung einschleift. Leider ist es komplizierter.
Frank Wechsel / spomedis Ständige Baustelle: An der Schwimmtechnik gibt es immer was zu tun.
Könnten wir Bewegungen einfach kopieren, würden wir längst alle schwimmen wie Michael Phelps, Florian Wellbrock oder Sarah Sjöström. Bedauerlicherweise ist die Aneignung neuer oder verbesserter Bewegungsmuster aber komplex und von Wissenschaftlern bis in die Tiefe noch gar nicht erforscht. So existieren verschiedene Theorien, wie das menschliche Gehirn mit neuen Bewegungserfahrungen umgeht.
Zunächst kann man sich den Lernprozess wie Datenverarbeitung vorstellen: Bewegungen werden durch ständiges Wiederholen eingeschliffen. Moderner ist allerdings die Vorstellung, dass das Gehirn verschiedene Lösungsansätze „ausprobiert“ und sich dabei der optimale Bewegungsablauf herausfiltert. Ein dritter Ansatz besagt, dass es nicht so sehr um einzelne Bewegungserfahrungen geht, sondern viel mehr um allgemeingültige Gemeinsamkeiten. Das Gehirn erkennt demnach das Wesentliche einer Bewegung, gleicht diese mit anderen Erfahrungen ab und erkennt Ähnlichkeiten.
Wie viel Technik muss es sein?
Aus der Schwimmpraxis lässt sich sagen, dass wohl jede der genannten Theorien ihre Berechtigung hat und diese auch beim Techniklernen wichtige Rollen spielen. So kann das ständige Wiederholen einer Übung (z.B. Achseltippen beim Kraulschwimmen) durchaus zum Einschleifen von Bewegungsmustern führen (in diesem Fall dem hohen Ellbogen während der Überwasserphase). Allerdings ist es nach heutigem Verständnis vielversprechender, einem Schwimmer oder einer Schwimmerin eine Vielzahl unterschiedlicher Bewegungserfahrungen zu ermöglichen, zum Beispiel durch
Aus der Schwimmpraxis lässt sich sagen, dass wohl jede der genannten Theorien ihre Berechtigung hat und diese auch beim Techniklernen wichtige Rollen spielen. So kann das ständige Wiederholen einer Übung (z.B. Achseltippen beim Kraulschwimmen) durchaus zum Einschleifen von Bewegungsmustern führen (in diesem Fall dem hohen Ellbogen während der Überwasserphase). Allerdings ist es nach heutigem Verständnis vielversprechender, einem Schwimmer oder einer Schwimmerin eine Vielzahl unterschiedlicher Bewegungserfahrungen zu ermöglichen, zum Beispiel durch
Aus der Schwimmpraxis lässt sich sagen, dass wohl jede der genannten Theorien ihre Berechtigung hat und diese auch beim Techniklernen wichtige Rollen spielen. So kann das ständige Wiederholen einer Übung (z.B. Achseltippen beim Kraulschwimmen) durchaus zum Einschleifen von Bewegungsmustern führen (in diesem Fall dem hohen Ellbogen während der Überwasserphase). Allerdings ist es nach heutigem Verständnis vielversprechender, einem Schwimmer oder einer Schwimmerin eine Vielzahl unterschiedlicher Bewegungserfahrungen zu ermöglichen, zum Beispiel durch
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Mit sechs hieß es für den kleinen Peter schwimmen lernen - falls er mal ins Wasser fällt. Inzwischen ist er groß und schwimmt immer noch jede Woche. Mal mehr, mal weniger, meistens drinnen und manchmal draußen. Und immer mit viel Spaß und Leidenschaft.
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