Auf die Plätze … | Der perfekte Sprung ins Wasser

Ein perfekter Start kann über Sieg und Niederlage entscheiden. Die komplexe Bewegung braucht viel Übung. Celine Rieder zeigt, wie es geht.

Frank Wechsel / spomedis

Startposition

Bei den Schwimmprofis hat sich der Schrittstart durchgesetzt, den alten Parallelstart sieht man kaum noch. Moderne Startblöcke haben diese Entwicklung unterstützt. Sie sind schräger geworden und verfügen über eine verstellbare hintere Fußstütze. Gehe in die Startposition, indem du einen Fuß nach vorn auf den Startblock stellst und die vordere Kante mit den Zehen umschließt. Den hinteren Fuß platzierst du mit dem Ballen auf der Fußstütze. Blicke nicht nach vorn, sondern halte den Kopf nach unten.

Probiere Ablauf mit Schritt- und Parallelstart. Teste, ob du sicher stehst und gut vom Block wegkommst.


Frank Wechsel / spomedis

Reaktion

Spanne deine Muskeln an und baue Spannung auf, indem du den Körper nach hinten ziehst und dein Gewicht auf den hinteren Fuß verlagerst. Die Hände halten die Absprungkante zunächst noch fest umschlossen und der Körper muss ganz ruhig stehen, sonst erteilt der Schiedsrichter keine Startfreigabe. Reagiere auf das Startsignal so schnell wie möglich, indem du das hintere Bein streckst. Schnellstartern gelingt es innerhalb weniger Zehntelsekunden, sich vom Block zu lösen.

Trainiere deine Reaktionsschnelligkeit durch viele Starts von Block und Beckenrand. Dabei sollte der Starter dich auch mal mehrere Sekunden „zappeln“ lassen, bevor er das Signal gibt.


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Peter Jacob
Mit sechs hieß es für den kleinen Peter schwimmen lernen - falls er mal ins Wasser fällt. Inzwischen ist er groß und schwimmt immer noch jede Woche. Mal mehr, mal weniger, meistens drinnen und manchmal draußen. Und immer mit viel Spaß und Leidenschaft.

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