Josia Topf und Malte Braunschweig
Zwei Finalteilnahmen in Tokio

Am vorletzten Tag der Paralympics präsentierten Malte Braunschweig und Josia Topf das deutsche Team in den Finals in Tokio.

Joachim Sielski / DBS Josia Topf schlägt über 50 Meter Freistil als Fünfter an.

Malte und Ole Braunschweig haben in Tokio Geschichte geschrieben. Als erstes Brüderpaar haben sie es geschafft, sich im selben Jahr für die Olympischen und Paralympischen Spiele zu qualifizieren. Nachdem Ole Braunschweig im Juli über 100 Meter Rücken und in der Lagenstaffel schwamm, sprang sein Bruder bei den Paralympics über 50 Meter Freistil, 100 Meter Rücken und 100 Meter Schmetterling ins Wettkampfbecken. Am vorletzten Wettkampftag qualifizierte er sich über die Schmetterlingstrecke in der Startklasse S9 für sein erstes Paralympicsfinale. In 1:02,95 Minuten schwamm der Berliner 0,85 Sekunden langsamer als im Vorlauf und beendete das Rennen auf dem achten Platz.

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Platz fünf über 50 Meter Freistil

Für Josia Topf (Startklasse S3) war das Finale über 50 Meter Freistil bereits die dritte Finalteilnahme in Tokio. Im Vorlauf stellte der 18-Jährige in 46,48 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit auf und zog damit als schnellster Schwimmer der Vorläufe in die Endrunde ein. Dort schaffte Topf es nicht, seine Zeit noch einmal zu bestätigen und beendete das Rennen nach 47,09 Sekunden als Fünfter. Nach dem siebten Platz über 50 Meter Rücken und Platz sechs über 150 Meter Lagen ist das die beste Platzierung des Erlangers in Tokio. Ein Rennen steht für Topf noch auf dem Programm, morgen stehen für ihn noch die 200 Meter Freistil auf dem Programm.

Gina Böttcher verpasste das Finale bei ihrem vierten Start bei den Paralympics. Über 50 Meter Freistil schwamm die Schwimmerin der Startklasse S4 in 46,33 Sekunden auf den neunten Platz. Zum Abschluss stehen für die Allrounderin noch die 50 Meter Rücken an.

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