Schwüle Luft im Schwimmbad kann ganz schön anstrengend sein. Aber warum ist es in der Halle eigentlich so warm?
Frank Wechsel / spomedis Luft- und Wassertemperatur im Schwimmbad werden nicht willkürlich bestimmt.
Stickig und warm, die Luft in Schwimmbädern verlangt einem so einiges ab. Nicht selten sorgt die drückende Luft für Kopfschmerzen und Erschöpfung, noch bevor man überhaupt ins Wasser springt. Manche Schwimmerinnen und Schwimmer gehen sogar nur widerwillig in die Halle oder schwimmen das ganze Jahr über lieber draußen.
Wie warm es im Schwimmbad ist, ist kein Zufall. Wichtig für den Betrieb ist das Wohlbefinden der Badegäste, schließlich ist die Anlage auf Besucher und deren Eintrittsgelder angewiesen. Doch nicht nur darauf muss bei der Temperaturgestaltung geachtet werden. Ist die Luft zu feucht, wird die Bausubstanz in Mitleidenschaft gezogen und es können Schäden wie beispielsweise Rost oder Risse entstehen.
Ist man nass, friert man schneller. Das kennen alle Schwimmerinnen und Schwimmer nur zu gut. Verdunstungskälte ist hier das Stichwort. Verdunstet eine Flüssigkeit, benötigt dieser Übergang in den gasförmigen Zustand Energie. Laienhaft gesagt, wird diese Energie der Umgebung entzogen, die wahrgenommene Temperatur nimmt also ab. Um diesen Wärmeverlust möglichst gering zu halten und damit man als Badegast nicht friert, sollte die Lufttemperatur in der Schwimmhalle ungefähr zwei Grad höher sein
Ist man nass, friert man schneller. Das kennen alle Schwimmerinnen und Schwimmer nur zu gut. Verdunstungskälte ist hier das Stichwort. Verdunstet eine Flüssigkeit, benötigt dieser Übergang in den gasförmigen Zustand Energie. Laienhaft gesagt, wird diese Energie der Umgebung entzogen, die wahrgenommene Temperatur nimmt also ab. Um diesen Wärmeverlust möglichst gering zu halten und damit man als Badegast nicht friert, sollte die Lufttemperatur in der Schwimmhalle ungefähr zwei Grad höher sein
Ist man nass, friert man schneller. Das kennen alle Schwimmerinnen und Schwimmer nur zu gut. Verdunstungskälte ist hier das Stichwort. Verdunstet eine Flüssigkeit, benötigt dieser Übergang in den gasförmigen Zustand Energie. Laienhaft gesagt, wird diese Energie der Umgebung entzogen, die wahrgenommene Temperatur nimmt also ab. Um diesen Wärmeverlust möglichst gering zu halten und damit man als Badegast nicht friert, sollte die Lufttemperatur in der Schwimmhalle ungefähr zwei Grad höher sein
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Jule Radeck studierte Sportwissenschaften, bevor sie als Volontärin nach Hamburg zog. In ihrer Freizeit findet man sie oft im Schwimmbecken, manchmal auf dem Fahrrad und selten beim Laufen.
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