2 x Dressel, 1 x Condors, 1 x Kolesnikov | Rekordshow in Budapest

Mit drei Weltrekorden übernachten die Cali Condors nach dem ersten Finaltag an der Tabellenspitze.

Nach seinem Weltrekord über 100 m Lagen legte US-Star Caeleb Dressel am ersten Tag des ISL-Finales nach. Über 100 m Schmetterling stellte er in 47,78 Sekunden einen neuen Weltrekord auf. Der bisherige Weltrekordhalter Chad le Clos, der für Energy Standard an den Start geht, belegte hinter Dressel den zweiten Platz. Nur wenige Minuten später bewies Dressel mit einem weiteren Weltrekord über 50 m Freistil erneut seine Stärke. Im Rennen gegen Florent Manaudou setzte sich der Amerikaner in 20,16 Sekunden durch. Damit verbesserte Dressel seinen eigenen Weltrekord um 8 Hundertstel. Einen dritten Weltrekord konnten die Condors in der 4×100-m-Lagenstaffel bejubeln. Das Team mit Olivia Smoliga, Lilly King, Kelsi Dahlia und Erika Brown verbesserte die Bestmarke um 0,68 Sekunden auf 3:44,52 Minuten. Anders als der theoretische Weltrekord von Energy Standard im Halbfinale zählt die Zeit der Condors als offizielle Bestmarke, da die vier Schwimmerinnen alle aus einem Land, den USA, kommen. Zum Abschluss des Wettkampftages fiel der vierte Weltrekord: Kliment Kolesnikov schlug als Startschwimmer seiner Staffel über 4×100 m Lagen in neuer Weltrekordzeit von 48,58 Sekunden an.

Condors in Führung

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Nach dem ersten Wettkampftag liegen die Cali Condors in Führung. Großen Anteil daran haben neben Dressel vor allem die Frauen des Teams. Mehr als die Hälfte der Wettkämpfe entschieden sie für sich. Lilly King sammelte über 50 m Brust satte 19 Punkte. Die Cali Condors dürfen mit ihrem Staffelsieg über die Lage der Skin-Races entscheiden. Wählen sie Brust, bekommen Benedetta Pilato (Energy Standard) und Alia Atkinson (London Roar) die Chance auf eine Revanche, nachdem sie heute nur kanpp hinter King anschlugen.

Diener kratzt am deutschen Rekord

Für LA Current überraschte einmal mehr Beryl Gastadello. Die Französin siegte über 100 m Schmetterling vor Weltrekordhalterin Sarah Sjöström in 55,34 Sekunden. Ihr Teamkollege Jacob Heidtmann startete über 400 m Freistil (3:42,49 Minuten) und 200 m Rücken (1:57,56 Minuten). Im selben Rennen belegte Christian Diener (London Roar) in 1:49,33 Minuten den sechsten Platz und verpasste seinen deutschen Rekord um nur 0,19 Sekunden. Über 50 m der selben Lage belegte der Potsdamer später beim Sieg von Olympiasieger Ryan Murphy in 23,35 Sekunden den fünften Platz. Marius Kusch (London Roar) schwamm 100 m Schmetterling (49,74 Sekunden) und unterstützte sein Team in den Staffeln.

Die Finalstände nach dem ersten Wettkampftag:

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Cali Condors: 267 Punkte

Energy Standard: 239,5 Punkte

London Roar: 199,5 Punkte

LA Current: 177 Punkte

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