Dienstag, 9. Juli 2024

13 x Edelmetall | Deutsches Team schwimmt erfolgreich bei Junioren-EM

Die deutschen Nachwuchsschwimmer sind im internationalen Vergleich gut dabei. Aus dem Wettkampfbecken in Litauen fischte das Team 13 Medaillen.

Frank Wechsel / spomedis Lena Ludwig schwamm in Vilnius über 200 Meter Brust zu Gold (Archivbild).

„Das sind gute Zeichen für die Zukunft“, resümierte Nachwuchs-Bundestrainer Carsten Gooßes nach den Junioren-Europameisterschaften in Vilnius. Mit insgesamt 13 Medaillen reist das junge DSV-Team aus Litauen zurück nach Deutschland. Zu den Highlights aus deutscher Sicht gehörte der Titelgewinn von Lena Ludwig. Über 200 Meter Brust setzte sich die Heidelbergerin in einem Herzschlagfinale durch und siegte nach 2:28,70 Minuten nur eine Hundertstel vor der Zweitplatzierten Theodora Taylor aus Großbritannien. Auf dem Podest konnte Ludwig gemeinsam mit Hannah Schneider feiern, die in 2:29,30 Sekunden Bronze gewann.

Erfolgreichster deutscher Teilnehmer der Junioren-EM war Johannes Liebmann. Der junge Athlet des SC Magdeburg schwamm über 1.500 Meter Freistil zu Silber (15:04,04 Minuten), außerdem erkämpfte er Bronze über 400 und 800 Meter Freistil (3:49,32 Minuten und 7:58,39 Minuten). Mit der männlichen Staffel über 4 x 100 Meter Freistil schwamm Liebmann zu seiner vierten Medaille in Vilnius. In 7:19,85 Minuten erkämpfte das Team Silber.

„Lena Ludwigs Titelgewinn über 200 Meter Brust und die Medaillenrennen von Johannes Liebmann waren natürlich Höhepunkte, aber auch sonst haben unsere Talente hier in der Breite richtig gut abgeliefert gegen teilweise ältere oder sogar schon für Olympia qualifizierte Konkurrenz“, ordnete Gosens die Ergebnisse ein. Der Bundestrainer lobte besonders den Teamgeist. Dieser sei der Grund für das erfolgreiche Abschneiden der Staffeln gewesen.

Die deutschen Medaillen der JEM im Überblick

  • 200 Meter Brust: Lena Ludwig (2:28,70 Minuten)
  • 1.500 Meter Freistil: Johannes Liebmann (15:04,04 Minuten)
  • 50 Meter Brust: Subäjr Biltaev (27,78 Sekunden)
  • 4 x 200 Meter Freistil männlich: Lukas Fritzke, Jonathan Samuel Turck, Daniel Olenberg, Johannes Liebermann (7:19,85 Minuten)
  • 4x100m Freistil Mixed: Michael Raje, Julian Koch, Lise Seidel, Julianna Dora Bocska (3:28,82 Minuten)
  • 200 Meter Schmetterling: Alina Bayevych (2:10,09 Minuten)
  • 200 Meter Brust: Hannah Schneider (2:29,30 Minuten)
  • 400 Meter Freistil: Johannes Liebmann (3:49,32 Minuten)
  • 800 Meter Freistil: Johannes Liebmann (7:58,39 Minuten)
  • 200 Meter Lagen: Finn Hammer (2:01,68 Minuten)
  • 50 Meter Schmetterling: Anna Maria Börstler (26,44 Sekunden)
  • 4x200m Freistil weiblich: Julianna Dora Bocska, Linda Roth, Jette Lenz, Lise Seidel (8:04,60 Minuten)
  • 4x100m Freistil weiblich: Linda Roth, Julianna Dora Bocska, Selina Müller, Lise Seidel (3:41,60 Minuten)
Jule Radeck
Jule Radeck
Jule Radeck studierte Sportwissenschaften, bevor sie als Volontärin nach Hamburg zog. In ihrer Freizeit findet man sie oft im Schwimmbecken, manchmal auf dem Fahrrad und selten beim Laufen.