Die US-Stars schwimmen nicht allzu oft auf der Kurzbahn, aber wenn, dann sind sie richtig schnell. Bei den WM-Trials stellten sie am Wochenende drei weitere Weltrekorde auf.
Bei den US-Trials für die Kurzbahn-Weltmeisterschaften haben die Schwimmstars zum Abschluss noch einmal für Fabelzeiten gesorgt. Jack Alexy und Kate Douglass stellten über 100 Meter Freistil jeweils neue Weltrekorde auf. Zusammen mit Claire Curzan, die über 100 Meter Rücken ebenfalls eine neue Bestmarke schwamm, erhöhte sich die Zahl neuer Weltrekorde bei dem Meeting in Westmont (Illinois) auf sechs. Bereits zu Beginn des Events hatte es drei Weltrekorde gegeben.
Besonders eindrucksvoll war der Auftritt von Jack Alexy. Der 23-Jährige schlug über 100 Meter Freistil nach 44,64 Sekunden an und unterbot damit den bisherigen Weltrekord von 44,84 Sekunden. Die alte Bestmarke hatten der Australier Kyle Chalmers und der Russe Egor Kornev gemeinsam gehalten. Alexy verbesserte den Rekord um zwei Zehntelsekunden. Chris Guiliano (45,22) und Caeleb Dressel (45,65) belegten die Plätze zwei und drei.
Deutlich unter 50 Sekunden
Bei den Frauen setzte Kate Douglass ein weiteres Ausrufezeichen. Die Olympiasiegerin gewann die 100 Meter Freistil in 49,64 Sekunden und verbesserte ihren eigenen Weltrekord (49,93 Sekunden) aus dem Jahr 2025 deutlich. Ihre Trainingspartnerin Gretchen Walsh wurde in 50,61 Sekunden Zweite. Douglass, die in Paris Olympiasiegerin über 200 Meter Brust wurde, hatte in Westmont bereits den Rekord über 50 Meter Freistil eingestellt.
Für den dritten Weltrekord sorgte Curzan in 53,92 Sekunden über 100 Meter Rücken. Sie unterbot die bisherige Marke um 0,10 Sekunden und blieb als erste Schwimmerin über diese Strecke unter der Marke von 54 Sekunden. Katharine Berkoff belegte Platz zwei in 54,72 Sekunden. Dritte wurde die bisherige Weltrekordhalterin Regan Smith in 54,82 Sekunden.
Die US-Trials in Westmont dienten als Qualifikation für die Kurzbahn-Weltmeisterschaften, die vom 1. bis 6. Dezember in Peking stattfinden.