Mit viel Kraft und perfekter Technik jagen Finswimmer fast wie Delfine durchs Wasser. Das Tempo in dieser Disziplin ist atemberaubend.
VDST Lange Strecken bewältigen Finswimmer komplett unter Wasser. Zum Atmen verwenden sie kleine Pressluftflaschen.
Wer kann schon von sich behaupten, schneller zu schwimmen als Michael Phelps, Sarah Sjöström oder Florent Manaudou? Flossenschwimmer können das. Ihre Sportart ist die schnellste Fortbewegungsart des Menschen im Wasser, nur unter Ausnutzung der eigenen Muskelkraft.
Angetrieben durch die Vibrationen einer riesigen Monoflosse rauschen Finswimmer mit Geschwindigkeiten durchs Wasser, von denen die besten Schwimmerinnen und Schwimmer der Welt nur träumen können. 50 Meter in 15 bis 17 Sekunden? Kein Problem. Für 100 Meter benötigen die Besten weniger als 40 Sekunden.
Flosse wurde fürs Militär entwickelt
Die Monoflosse aus Fiberglas ist der wichtigste Ausrüstungsgegenstand. Das sowjetische Militär entwickelte den schnellen Turboantrieb in den 1960er-Jahren, um seine Kampftaucher im Einsatz besser zu machen, und bediente sich dabei in der Natur. Die der Schwanzflosse von Walen und Delfinen nachgeahmte Monoflosse war den bis dahin bekannten Tauchflossen im Hinblick auf Geschwindigkeit haushoch überlegen.
Rasch entwickelte sich damit eine neue Sportart, mit den ersten Weltmeisterschaften 1976 in Hannover. Bei den Titelkämpfen dominierten über viele Jahre Athletinnen und Athleten aus Russland. Heute kommen die erfolgreichsten Finswimmer auch aus China, Ungarn, Südkorea und Kolumbien.
Die deutschen Wettkampf-Finswimmer sind im Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) organisiert und echte Amateure. Erfolge feiern sie trotzdem: Bei den Weltmeisterschaften 2024 in Belgrad kürten sich Justus Mörstedt und Johanna Schikora zu Weltmeistern. Insgesamt holten die VDST-Sportler sieben WM-Medaillen (3 x Gold, 2 x Silber, 2 x Bronze). Bei den letzten World Games in Birmingham (USA) gelang ihnen fünfmal der Sprung aufs Podium. Der Leipziger Max Poschart hält mit 33,71 Sekunden
Die deutschen Wettkampf-Finswimmer sind im Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) organisiert und echte Amateure. Erfolge feiern sie trotzdem: Bei den Weltmeisterschaften 2024 in Belgrad kürten sich Justus Mörstedt und Johanna Schikora zu Weltmeistern. Insgesamt holten die VDST-Sportler sieben WM-Medaillen (3 x Gold, 2 x Silber, 2 x Bronze). Bei den letzten World Games in Birmingham (USA) gelang ihnen fünfmal der Sprung aufs Podium. Der Leipziger Max Poschart hält mit 33,71 Sekunden
Die deutschen Wettkampf-Finswimmer sind im Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) organisiert und echte Amateure. Erfolge feiern sie trotzdem: Bei den Weltmeisterschaften 2024 in Belgrad kürten sich Justus Mörstedt und Johanna Schikora zu Weltmeistern. Insgesamt holten die VDST-Sportler sieben WM-Medaillen (3 x Gold, 2 x Silber, 2 x Bronze). Bei den letzten World Games in Birmingham (USA) gelang ihnen fünfmal der Sprung aufs Podium. Der Leipziger Max Poschart hält mit 33,71 Sekunden
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Mit sechs hieß es für den kleinen Peter schwimmen lernen - falls er mal ins Wasser fällt. Inzwischen ist er groß und schwimmt immer noch jede Woche. Mal mehr, mal weniger, meistens drinnen und manchmal draußen. Und immer mit viel Spaß und Leidenschaft.
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