Rekordpreisgeld angekündigt | International Swimming League feiert Comeback in London

In London soll es im Dezember um das höchste Preisgeld einer eintägigen Schwimm-Veranstaltung gehen. Es wird die Rückkehr der ISL.

Mine Kasapoglu/ISL Mit neuen Formaten und viel Geld sorgte die ISL von 2019 bis 2021 für frischen Wind in der Schwimmwelt.

Fast fünf Jahre nach ihrer letzten Saison meldet sich die International Swimming League (ISL) zurück. Am 19. Dezember 2026 soll im London Aquatics Centre ein All-Star-Meeting stattfinden, das den Auftakt für ein neues Kapitel der einstigen Profiliga markieren soll. Welche Schwimmerinnen und Schwimmer antreten werden, ist allerdings ebenso noch offen wie das genaue Wettkampfformat.

Fest steht: Die ISL will für ihre Rückkehr groß auffahren. Für den Abend wird der größte Preisgeldtopf angekündigt, der jemals bei einer einzelnen Veranstaltung im Schwimmsport ausgeschüttet werden soll. Eine konkrete Summe nannte die Liga zunächst jedoch nicht.

Hochkarätige Events

Das Event soll an die Besonderheiten anknüpfen, mit denen die ISL zwischen 2019 und 2021 für frischen Wind im internationalen Schwimmsport sorgte. Statt eines klassischen Meetings mit Vorläufen und Finals stehen schnelle Teamduelle im Mittelpunkt. In einer rund zweistündigen Veranstaltung sollen alle Rennen für die Gesamtwertung zählen, Taktik und Mannschaftsaufstellungen eine wichtige Rolle spielen. Nach Angaben der ISL wird es am Ende ein direktes Duell geben, aus dem ein Team als Sieger hervorgeht.

Mit London hat die Liga einen Schauplatz gewählt, der sowohl mit der ISL als auch mit der jüngeren Schwimmgeschichte verbunden ist. Das für die Olympischen Spiele 2012 errichtete Aquatics Centre im Queen Elizabeth Olympic Park bietet Platz für rund 2.800 Zuschauer und war bereits Austragungsort zahlreicher internationaler Wettkämpfe.

Start einer neuen Serie

Für die ISL ist das All-Star-Meeting mehr als ein einmaliges Showevent. Die Veranstaltung soll den Beginn der geplanten vollständigen Rückkehr der Liga markieren. Nach drei Jahren war die Zukunft des Projekts lange ungewiss. Ein Grund dafür war auch der Ukraine-Krieg, denn hinter der ISL stand vor allem der ukrainische Milliardär Konstantin Grigorishin.

Nun kündigt Commissioner Ben Allen einen Neustart an – zunächst allerdings nur für eine Nacht. Ob und wann daraus wieder eine reguläre Liga mit Teams und mehreren Wettkämpfen entsteht, bleibt abzuwarten. Informationen zu den teilnehmenden Stars, Tickets und der TV-Übertragung will die ISL in den kommenden Monaten bekannt geben.

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Peter Jacob
Mit sechs hieß es für den kleinen Peter schwimmen lernen - falls er mal ins Wasser fällt. Inzwischen ist er groß und schwimmt immer noch jede Woche. Mal mehr, mal weniger, meistens drinnen und manchmal draußen. Und immer mit viel Spaß und Leidenschaft.

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