Vom 27. bis 29. November kämpfen Deutschlands Masters-Schwimmerinnen und -Schwimmer in der Berliner SSE um nationale Titel. Der DSV hat nun die Ausschreibung für die Meisterschaften veröffentlicht.
Berlin wird Ende November zum Treffpunkt der deutschen Masters-Szene. In der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE) stehen vom 27. bis 29. November die 16. Deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Masters auf dem Programm. Erst zum zweiten Mal überhaupt findet der inzwischen vielleicht wichtigste deutsche Masters-Wettkampf in der Hauptstadt statt. Bereits 2011 waren die damals noch jungen Titelkämpfe in ihrem zweiten Jahr in Berlin zu Gast. 1.175 Masters gingen damals an den Start.
Der Deutsche Schwimm-Verband hat jetzt die Details zu Wettkampfprogramm, Qualifikation und Meldung veröffentlicht. Auf dem Programm stehen wie gewohnt Einzelrennen über 50, 100 und 200 Meter, wobei die 200-Meter-Distanz nur in Freistil und Lagen ausgetragen wird. Hinzu kommen sechs Staffelwettbewerbe: jeweils 4 x 50 Meter Freistil und Lagen für Frauen, Männer und Mixed-Teams.
Keine Startbegrenzung
Für die Altersklassen AK20 bis AK80 sind je nach Strecke und Disziplin Pflichtzeiten zu erfüllen. Ab der AK85 ist dagegen keine Qualifikationsnorm erforderlich. Auch für die Staffeln gibt es keine Pflichtzeiten. Eine Begrenzung der möglichen Einzelstarts ist in der Ausschreibung nicht vorgesehen.
Neben den Medaillen in den einzelnen Altersklassen werden erneut die besten Allrounder gesucht. Für den kleinen Mehrkampf werden die Ergebnisse über alle vier 50-Meter-Strecken sowie über 100 Meter Lagen gewertet. Der große Mehrkampf setzt sich aus den vier 100-Meter-Strecken und den 200 Metern Lagen zusammen. Grundlage für die Wertung ist die aktuelle DSV-Masters-Punktetabelle.
Meldeschluss ist am 17. November. Das Meldegeld beträgt 16 Euro pro Einzelstart und 32 Euro je Staffel. Weitere Infos gibt es in der Ausschreibung.
DM Masters Kurzbahn | Teilnehmerzahlen seit 2010
| Jahr | Ort | Teilnehmer | Meldungen (Einzel + Staffel) |
|---|---|---|---|
| 2010 | Bremen | 955 | 3.127 |
| 2011 | Berlin | 1.175 | 3.904 |
| 2012 | Freiburg | 862 | 3.236 |
| 2013 | Essen | 1.245 | 4.073 |
| 2014 | Bremen | 1.037 | 3.637 |
| 2015 | Freiburg | 922 | 3.695 |
| 2016 | Hannover | 1.230 | 4.470 |
| 2017 | Bremen | k. A. | k. A. |
| 2018 | Hannover | 1.022 | 3.930 |
| 2019 | Freiburg | 914 | 3.551 |
| 2020 | (abgesagt) | ||
| 2021 | Essen | 786 | 3.065 |
| 2022 | Rostock | 793 | 3.177 |
| 2023 | Hannover | 1.493 | 5.238 |
| 2024 | Freiburg | 1.034 | 3.861 |
| 2025 | Essen | 1.122 | 3.597 |
| 2026 | Berlin | – | – |