Die Europäische Rundfunkunion (EBU) und World Aquatics haben ihre Medienpartnerschaft um weitere sechs Jahre verlängert. Damit dürfte die Übertragung zahlreicher internationaler Höhepunkte im Free-TV und auf digitalen Plattformen bis 2032 gesichert sein. Auch ARD und ZDF sind Teil der Vereinbarung.
Die Wettbewerbe der Schwimm-Weltmeisterschaften können auch in Zukunft von ARD und ZDF im linearen Fernsehen oder im Stream gezeigt werden. Wie der Schwimm-Weltverband World Aquatics mitteilte, setzen die Europäische Rundfunkunion (EBU) und der Weltverband ihre langjährige Zusammenarbeit fort. Die neue Vereinbarung gilt für den Zeitraum von 2027 bis 2032 und umfasst 23 europäische Rundfunkanstalten, darunter in Deutschland ARD und ZDF.
Zum Rechtepaket gehören die Schwimm-Weltmeisterschaften 2027, 2029 und 2031 sowie die Kurzbahn-Weltmeisterschaften 2028, 2030 und 2032. Darüber hinaus umfasst die Vereinbarung sämtliche Weltcup-Wettbewerbe in den sechs von World Aquatics betreuten Disziplinen: Schwimmen, Freiwasserschwimmen, Wasserspringen, High Diving, Synchronschwimmen und Wasserball. Eine Verpflichtung der Sender, sämtliche Wettbewerbe tatsächlich zu übertragen, ergibt sich daraus nicht.
Sechs Weltmeisterschaften
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Weltmeisterschaften 2027 in Budapest, die vom 26. Juni bis zum 18. Juli stattfinden. Auch auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles und 2032 in Brisbane soll die Berichterstattung über die internationalen Wassersportveranstaltungen eine wichtige Rolle spielen. Die Übertragungsrechte erstrecken sich nicht nur auf das klassische Fernsehen, sondern auch auf digitale Angebote und soziale Medien. Damit wollen die Partner die Reichweite der Wassersportarten erhöhen und mehr Fans erreichen.
„Die Verlängerung unserer Partnerschaft ist ein großartiges Ergebnis für die EBU und ihre Mitglieder“, sagte Glen Killane, Sportdirektor der EBU. Die Vereinbarung wurde mit Unterstützung der Sportmarketingagentur Sportfive geschlossen. Neben Deutschland sind unter anderem Frankreich, Italien, Österreich, die Niederlande und die Schweiz beteiligt.