Sechs Jahre lang mussten die deutschen Schwimmfans nach der WM 2009 auf einen Sieg warten. Dann kam der große Moment von Marco Koch bei der WM 2015 in Kasan.
Frank Wechsel Marco Koch feiert nach dem Zielanschlag seinen größten Triumph.
Am 7. August 2015 feierte der deutsche Schwimmsport einen seltenen Moment ganz oben auf dem Podest. Bei den Weltmeisterschaften in Kasan sicherte sich Marco Koch den Titel über 200 Meter Brust – als erster Deutscher überhaupt auf dieser Strecke. Zehn Jahre später gilt das Rennen als Meilenstein in der jüngeren DSV-Geschichte.
Gold mit Ansage
Bereits in den Jahren vor Kasan hatte sich Marco Koch in der internationalen Spitze etabliert. 2013 wurde er Vizeweltmeister, 2014 Europameister. In Kasan bestätigte er diese Entwicklung mit einer dominanten Vorstellung. Nach souveränem Vorlauf und Halbfinale ließ er auch im Finale keine Zweifel aufkommen.
Mit einer Zeit von 2:07,76 Minuten setzte sich der damals 25-jährige Darmstädter gegen die internationale Konkurrenz durch. Es war nicht nur der erste deutsche Langbahn-WM-Titel seit 2009, sondern auch der erste überhaupt über 200 Meter Brust. Silber ging an den US-Amerikaner Kevin Cordes, Bronze an Titelverteidiger Daniel Gyurta aus Ungarn. Koch überzeugte mit einer klugen Taktik: Statt auf ein schnelles Angangstempo zu setzen, schwamm er das Rennen kontrolliert von vorn
Mit einer Zeit von 2:07,76 Minuten setzte sich der damals 25-jährige Darmstädter gegen die internationale Konkurrenz durch. Es war nicht nur der erste deutsche Langbahn-WM-Titel seit 2009, sondern auch der erste überhaupt über 200 Meter Brust. Silber ging an den US-Amerikaner Kevin Cordes, Bronze an Titelverteidiger Daniel Gyurta aus Ungarn. Koch überzeugte mit einer klugen Taktik: Statt auf ein schnelles Angangstempo zu setzen, schwamm er das Rennen kontrolliert von vorn
Mit einer Zeit von 2:07,76 Minuten setzte sich der damals 25-jährige Darmstädter gegen die internationale Konkurrenz durch. Es war nicht nur der erste deutsche Langbahn-WM-Titel seit 2009, sondern auch der erste überhaupt über 200 Meter Brust. Silber ging an den US-Amerikaner Kevin Cordes, Bronze an Titelverteidiger Daniel Gyurta aus Ungarn. Koch überzeugte mit einer klugen Taktik: Statt auf ein schnelles Angangstempo zu setzen, schwamm er das Rennen kontrolliert von vorn
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Anna Bruder wurde im spomedis-Verlag zur Redakteurin ausgebildet und schreibt heute für die Magazine SWIM, triathlon und die Webseiten swim.de und tri-mag.de. Die Frankfurterin ist begeisterte Läuferin und Radsportlerin. Als Triathletin findet sie auch am Schwimmen immer mehr Gefallen.
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