Harte Bedingungen beim Wörthersee-Swim

Kräftiger Wind und ordentliche Wellen erwarteten die Teilnehmer beim Finale der Austrian Open Water Series. Im Wörthersee ging es über Distanzen zwischen 3 und 17 Kilometer. Nicht alle Sportler erreichten das Ziel.

| 9. September 2019 | AKTUELL

Beim Wörthersee-Swim gehen die Teilnehmer auf einigen Distanzen mit Schwimmbojen an den Start (Archivbild).

Beim Wörthersee-Swim gehen die Teilnehmer auf einigen Distanzen mit Schwimmbojen an den Start (Archivbild).

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Die Gewinner der Austrian Open Water Series stehen fest. Nach acht Wettbewerben entschieden Emma Leu und Max Fischerlehner die Gesamtwertung in der sogenannten Sportklasse der 16- bis 39-Jährigen für sich. Sie holten bei den Rennen in fünf österreichischen Bundesländern sowie Bled in Slowenien insgesamt die meisten Punkte. In der Kategorie 40+ (Masters) stehen am Saisonende Claudia Müller und Stefan Sponer ganz oben im Ranking.

Das abschließende Rennen über 10 Kilometer gewann am Sonntag im Wörthersee Emma Leu mit der schnellsten Zeit aller Männer und Frauen. Die Wienerin erreichte das Ziel nach 2 Stunden und 26 Minuten rund 35 Minuten vor der Zweitplatzierten Claudia Müller. Bei den Männern siegte Stefan Sponer in 3 Stunden und 10 Minuten. Beim Wörthersee-Swim standen neben den 10 Kilometern weitere Rennen über 3 km, 9 km und 17 Kilometer auf dem Programm. Sie alle hatten ihr Ziel im Strandbad Klagenfurt, wo zudem Kurzstrecken bis 1.500 Meter für Kinder und Jugendliche ausgetragen wurden.

Gewitter erzwingt Abbruch

Neben der Schwimmdistanz entwickelten sich die Bedingungen im Wörthersee zu einer weiteren Herausforderung für die Sportler. Nach einem Temperatursturz von 24 auf 12 Grad innerhalb von 24 Stunden erschwerten zunächst starker Wind und Wellen den Schwimmern das Kraulen im See. Später zog auch noch ein Gewitter auf.

Während die kürzeren Strecken noch regulär beendet werden konnten, wurde das 17-Kilometer-Langstreckenschwimmen, das am Morgen um 8.45 Uhr in Velden gestartet worden war, nach fast sieben Stunden durch die Wasserrettung abgebrochen. "Mehr als die Hälfte der Teilnehmer konnte leider die letzten Kilometer nicht mehr absolvieren, wurden aber sicher ins Ziel gebracht", schreibt der Veranstalter auf seiner Website. Die Topzeiten bei den Männern und Frauen erzielten Jörn von Grabe (4:52 Stunden) und Solveig Rofka (6:12 Stunden).