Upside-down: Raus aus dem Trainingstrott

Sie kennen die Regeln eines sinnvollen Aufbaus einer Trainingseinheit? Gut, dann vergessen Sie sie. Im Leben wie im Training gibt es Momente, in denen es erfrischend und sinnvoll ist, Dinge einfach mal ganz anders anzugehen.

| 28. Oktober 2013 | TRAINING

DSV-Olympiateam - Training - 20 | Der DSV-Kader im Training

Der DSV-Kader im Training

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Werfen Sie doch mal alle Trainingsprinzipien über Bord und platzieren Sie beispielsweise Technikübungen ganz am Ende des Trainings. Vielleicht haben Sie ein besseres Wassergefühl und können die Anforderungen besser umsetzen? Oder einen Sprint mal ganz zum Schluss schwimmen und „all-out“ gehen? Probieren Sie es aus mit der Upside-Down-Einheit der Woche.

Einheit der Woche

Gesamtdistanz: 3,6 km

200m

Einschwimmen

4 x 50m

Tauchübungen

5 x 200m

Kraul mit Paddles, zweite Hälfte schneller, Pause: 40 Sek.

1 x 200 m

Kraul mit Paddles, GA2

100m

lockeres Schwimmen

5 x 200m

100m Lagen GA2 und 100m Kraul GA1 ineinander geschoben, d.h. 25m Delfin GA2 + 25m Kraul GA1 + 25m Rücken GA2+ 25m Kraul GA1 usw.

100m

lockeres Schwimmen

4 x 100m

25m Spurt HSA vom Startblock mit Zeitnahme + 75m locker

8 x 50m

Im Wechsel pro Lage jeweils: 50m TÜ + 50m ein-armig, Pause: 20 Sek.

200-300m

Ausschwimmen

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Zum Autor

Holger Lüning (Jahrgang 1965) ist Sportwissenschaftler und Schwimmtrainer mit über 25 Jahren Erfahrung im Hochleistungssport. Als Schwimmer war er Mitglied der Bundesligamannschaft des EOSC Offenbach, später gewann er als Mastersschwimmer zahlreiche deutsche Meistertitel. Lüning ist Dozent in der Trainerausbildung und Autor von Fachbüchern und DVDs. Im Triathlon erreichte er Welt-, Europa- und deutsche Meistertitel im Altersklassenbereich.

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