Tempospiele - für mehr Abwechslung

Tempovariationen verleihen dem Training Vielfalt und punktuelle Intensitäten, die für die Entwicklung des Tempogefühls und der Tempohärte sehr wertvoll sein können. Außerdem sollen sie die Ermüdungsresistenz verbessern.

| 25. November 2013 | TRAINING

Höhentraining und seine Geschichte | Höhentrainingslager Teil 3 Lunge

Höhentrainingslager Teil 3 Lunge

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Tempospiele können als Trainingsmethode für alle Schwimmlagen und alle Schwimmstrecken angewandt werden. Für Sprinter geht es in der Trainingspraxis dann vor allem um die Aufrechterhaltung eines möglichst hohen Tempos in der Schlussphase des Rennens. Die theoretischen Hintergründe zum Tempowechseltraining, auch Fartlek genannt, finden Sie in unserem Artikel "Fartlek: Das Spiel mit dem Tempo".

Einheit der Woche

Gesamtdistanz: 3,7 km

200m

Einschwimmen

6x50m

Brust oder Rücken auf Technik, Pause: 20-30 Sek

6x50m

25m Kraul-Abschlag + 25m Kraul auf Technik, Pause: 20-30 Sek

6x50m

Beinarbeit GA1 beliebige Lage, Pause: 20-30 Sek

6x100m

50m Kraul GA1 + 50m HSA Tempo steigern bis zum Anschlag, Pause: 40 Sek

100m

locker schwimmen

2x300m

Lagen jeweils 75m pro Lage: 25m Beine + 25m TÜ + 25m ganze Lage schnell, Pause: 30-45 Sekunden

100m

locker schwimmen

600m

Kraul Paddles/Pullb/Fußfessel, jeweils 50m GA1 + 50m GA2

100m

locker schwimmen

300m

beliebige Lage: jeweils 6 Züge locker + 6 Züge schnell bei Kraul und Rücken / jeweils 4 Züge locker + 4 Züge schnell bei Delfin

200m

Ausschwimmen

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Zum Autor

Holger Lüning (Jahrgang 1965) ist Sportwissenschaftler und Schwimmtrainer mit über 25 Jahren Erfahrung im Hochleistungssport. Als Schwimmer war er Mitglied der Bundesligamannschaft des EOSC Offenbach, später gewann er als Mastersschwimmer zahlreiche deutsche Meistertitel. Lüning ist Dozent in der Trainerausbildung und Autor von Fachbüchern und DVDs. Im Triathlon erreichte er Welt-, Europa- und deutsche Meistertitel im Altersklassenbereich.

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