Steigerungen für eine offensive Renngestaltung

Wechselnde Belastungen, die sich in ihrer Wirkung nicht hemmen sondern ergänzen, sind das passende Instrument, um sich als Schwimmer komplett auszubilden. Die Trainingseinheit der Woche dient der Entwicklung einer dynamischen Anfangsphase und einer endspurtstarken Endphase.

| 10. Februar 2014 | TRAINING

Wasser01 | Die Wasserwelt mal anders.

Die Wasserwelt mal anders.

Foto >Silke Insel / spomedis

Zur Entwicklung dieser Fähigkeiten, werden unterschiedliche Tempoaufgaben innerhalb von zwei Intervallserien platziert. Achten Sie vor allem auf den exakten Tempo- und Intensitätswechsel, um die gewünschten Stoffwechsel- und Belastungsbereiche auch zielgerichtet anzusteuern.

Einheit der Woche

Gesamtdistanz: 3,5 km

300m

Einschwimmen

10 x 50m

Im Wechsel: jeweils 2 x 50m TÜ und 2 x 50m Beine, Pause: 20 s

4 x 50m

15m Delfin-Kick auf dem Rücken (wenn möglich Unterwasser) + 35m locker beliebige Lage, Pause: 20 s

4 x 100m

25m Beine Spurt + 75m locker (z.B. mit Brett zwischen den Beinen), Pause: 30 s

100m

locker

8 x 100m

Startbeschleunigung, Pause: 60 s

2 x 15m Spurt + 85m GA1

2 x 25m Spurt + 75m GA1

2 x 35m Spurt + 65m GA1

2 x 50m Spurt + 50m GA1

100m

locker

8 x 100m

Endbeschleunigung, Pause 60 s

2x 90m GA1 + 10m Spurt

2x 80m GA1 + 20m Spurt

2x 70m GA1 + 30m Spurt

2x 60m GA1 + 40m Spurt

200-300m

Ausschwimmen

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Holger Lüning (48) ist Sportwissenschaftler und Schwimmtrainer mit über 25 Jahren Erfahrung im Hochleistungssport. Als Aktiver schwamm er in der Bundesligamannschaft des EOSC Offenbach, später gewann er im Masterbereich zahlreiche Meistertitel. Lüning ist Dozent in der Trainerausbildung und Autor von Fachbüchern und DVDs.

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