So werden Sie zum Endspurt-Spezialisten

Ausdauer kommt in seiner reinsten Form im Rennen so gut wie nie vor. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, empfiehlt es sich, auch in Trainingseinheiten mit dem Schwerpunkt der Ausdauerentwicklung einige Tempoaufgaben zu integrieren. So erwerben Sie sich die notwendigen Fähigkeiten, um ein Rennen taktisch zu schwimmen oder auch ein zu hohes Anfangstempo besser tolerieren zu können.

| 29. Juni 2015 | TRAINING

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Foto >Frank Wechsel / spomedis

Die sukzessive Erhöhung bietet den passenden Reiz, um die massive Ermüdung zu tolerieren, technisch weiterhin exakt zu schwimmen und mental vorbereitet zu sein, am Ende doch noch einmal das Tempo anziehen zu können. Sie können auch die GA1-Anteile im Kraulstil zurücklegen und für den GA2-Anteil in die Hauptschwimmart wechseln!

Einheit der Woche

Gesamtdistanz: 3,7 km

300m

Einschwimmen

2x150m

50m TÜ / 50m Beine / 50m ganze Lage auf Technik

6x50m

Mini-Lagen (je 12.5m von jeder Lage), Pause: 20 s

2x600m

Jeweils: 150m GA1 + 100m GA1-2 + 50m HSA GA2, Pause: 60-90 s

2x400m

Jeweils: 100m GA1 + 50m GA1-2 + 50m HSA GA2, Pause: 45-60 s

2x200m

Jeweils: 175m GA1 + 25m HSA GA2, Pause: 45-60 s

2x100m

Jeweils: 85m GA1 + 15m HSA GA2, Pause: 30 s

200m

Ausschwimmen

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Holger Lüning (49) ist Sportwissenschaftler und Schwimmtrainer mit über 25 Jahren Erfahrung im Hochleistungssport. Als Aktiver schwamm er in der Bundesligamannschaft des EOSC Offenbach, später gewann er im Masterbereich zahlreiche Meistertitel. Lüning ist Dozent in der Trainerausbildung und Autor von Fachbüchern und DVDs.

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