Laktatdusche: Lange Pausen, hohe Intensitäten

Auch wenn es Ihnen vielleicht nicht ganz leicht fällt: Verlängern Sie Ihre Pausen regelmäßig im Training, um die zu absolvierenden Teil- und Intervallstrecken mit möglichst hoher Intensität zu absolvieren. Man spricht hier von der intensiven Intervallmethode oder auch der Wiederholungsmethode, wenn Sie in den Pausen fast zur vollständigen Erholung gelangen.

| 24. Februar 2014 | TRAINING

DM Kurzbahn Wuppertal 2013 - 400 m Lagen M - 11 | 400 m Lagen Männer

400 m Lagen Männer

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Nur dann sind Sie in der Lage, echte Wettkampfsimulationen zu schwimmen und sich an die Bedingungen des Wettkampfes zu gewöhnen. Denn nur wenn Sie den Ernstfall auch im Training proben, dürfen Sie erwarten, sich im Rennen optimal zu verhalten. In dieser Woche geht es deshalb weniger um Trainingskilometer, sondern um die Qualität Ihres Trainings.

Einheit der Woche

Gesamtdistanz: 3,0 km

300m

Einschwimmen

300m

Arm- / Beinarbeit und ganze Lage im beliebigen Wechsel

2x150m

pro 50m: 25m TÜ + 25m ganze Lage auf Technik, Pause: 20 Sek

3x100m

25m Spurt + 75m lockeres Schwimmen

300m

Kraul submaximales Tempo ca. 10 Sek über dem 100-m-Schnitt der aktuellen 400-m-Wettkampfleistung

100m

lockeres Schwimmen als aktive Pause

4x50m

maximales Tempo mit Start vom Startblock, Pause: 1 Min

200m

lockeres Schwimmen als aktive Pause

4x75m

maximales Tempo mit Start vom Startblock, Pause: 2 Min

200m

lockeres Schwimmen als aktive Pause

3x100m

Pause: 3 Min

200m

Ausschwimmen

Swipe me

Holger Lüning (48) ist Sportwissenschaftler und Schwimmtrainer mit über 25 Jahren Erfahrung im Hochleistungssport. Als Aktiver schwamm er in der Bundesligamannschaft des EOSC Offenbach, später gewann er im Masterbereich zahlreiche Meistertitel. Lüning ist Dozent in der Trainerausbildung und Autor von Fachbüchern und DVDs.

Lüning | Holger Lüning

Holger Lüning