Laktat-Häppchen für die Kurzbahn

Laktattoleranz – wer dieses Wort kennt, der weiß, um was es geht. Nach dem Motto „Augen zu und durch“ heißt es, möglichst hohe Intensitäten bei Aufrechterhaltung einer guten Technik zu realisieren.

| 16. Februar 2015 | TRAINING

Kopfsteuerung | Kopfsteuerung

Kopfsteuerung

Foto >Daniel Kopatsch

Die Kurzbahn offenbart hier ihre Vorzüge, indem man kurze Schnelligkeitselemente in enger Folge platziert. Starten Sie, wenn möglich, jeden neuen Teilabschnitt vom Startblock aus, um ein maximales Tempo aufzunehmen und dem Training eine hohe Wettkampfsimulation zu verleihen.

Dieses Programm eignet sich für alle Leistungsklassen und Spezialisten aller Streckenlängen, da die Produktion von Laktat und dessen maximal schneller Abbau in den Zellen auf nahezu jeder Strecke eine Rolle spielt. Die Begrifflichkeit „Spurt“ steht in diesem Fall für ein möglichst hohes Tempo über die 25m-Distanz.

Einheit der Woche

Gesamtdistanz: 3,5 km

200m

Einschwimmen

8 x 75m

Im Wechsel: (25m Beine + 25m TÜ + 25m ganze Lage) und (25m Arme + 25m TÜ + 25m ganze Lage)

3 x 700m

500m (wie unten) + 200m ReKom beliebig. 1. HSA. 2. Kraul mit Paddles oder HSA mit Fingerpaddles. 3. Beine

100m: 50m GA2/WA – 10 s Pause - 25m Spurt + 25m ReKom, Pause: 30 s

75m: 50m GA2/WA + 25m ReKom, Pause: 30 s

50m: 25m Spurt + 25m ReKom, Pause: 30 s

25m: Spurt, Pause: 30 s

25m: Spurt, Pause: 30 s

50m: 25m Spurt + 25m ReKom, Pause: 30 s

75m: 50m GA2/WA + 25m ReKom, Pause: 30 s

100m: 50m GA2/WA – 10 s Pause - 25m Spurt + 25m ReKom, Pause: 30 s

400m

beliebig GA1

100-200m

Ausschwimmen

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Holger Lüning (49) ist Sportwissenschaftler und Schwimmtrainer mit über 25 Jahren Erfahrung im Hochleistungssport. Als Aktiver schwamm er in der Bundesligamannschaft des EOSC Offenbach, später gewann er im Masterbereich zahlreiche Meistertitel. Lüning ist Dozent in der Trainerausbildung und Autor von Fachbüchern und DVDs.

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Holger Lüning

Foto >privat