Hart aber herzlich: Schnelligkeitsausdauer

Viele Wettkampfstrecken bedingen vor allem eine Fähigkeit, die ein Schwimmer für erfolgreiche Rennen benötigt: Schnelligkeitsausdauer. Im Training erkennt man die, mit dem Kürzel SA versehenen Inhalte besonders daran, dass es im Becken hoch her geht. Denn dabei ist voller Einsatz gefragt.

| 2. Juni 2014 | TRAINING

Taining | Schwimmen im Club La Santa auf Lanzarote

Schwimmen im Club La Santa auf Lanzarote

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Charakteristisch für das Schnelligkeitsausdauertraining sind intensive Belastungen im Bereich von 30 Sekunden bis maximal 2 Minuten. Im besten Falle werden Sie mittels Zeitnahme (Trainer oder Trainingsuhr) kontrolliert und die Ergebnisse protokolliert. Damit haben Sie echte Testwerte für eine Wiederholung dieser Einheit im Rhythmus von zwei bis drei Wochen.

Die langen Pausen sind ein entscheidendes Trainingsmittel, um einen hohen Erholungsgrad zu gewährleisten. In dieser Einheit entscheidet deshalb die Intensität und nicht der Gesamtumfang über die Effektivität des Programms!

Einheit der Woche

Gesamtdistanz: 3,0 km

300m

Einschwimmen

4 x 150m

50m Beine + 50m TÜ + 50m ganze Lage auf Technik. Pause: 20 s

4 x 150m

50m Beine (15m Spurt + 35m ReKom) + 50m beliebig locker + 50m HSA (15m Spurt + 35m ReKom beliebig). Pause: 30 s

10 x 50m

HSA, SA, im Idealfall vom Startblock mit Zeitnahme. Pause: 60 s ( einige Meter locker schwimmen)

300m

lockeres Schwimmen als aktive Erholung

4 x 100m

HSA, SA, im Idealfall vom Startblock mit Zeitnahme. Pause: 120 s (einige Meter locker schwimmen)

200-300m

Ausschwimmen

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Holger Lüning (48) ist Sportwissenschaftler und Schwimmtrainer mit über 25 Jahren Erfahrung im Hochleistungssport. Als Aktiver schwamm er in der Bundesligamannschaft des EOSC Offenbach, später gewann er im Masterbereich zahlreiche Meistertitel. Lüning ist Dozent in der Trainerausbildung und Autor von Fachbüchern und DVDs.

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