Effektiv kombiniert: Schnelligkeitsausdauer und GA1

Wahrscheinlich haben Sie auch schon einmal die Erfahrung gemacht: Verschiedene Trainingsmethoden beziehungsweise unterschiedliche Trainingsinhalte in einer Einheit zu platzieren, ist nicht immer einfach.

| 2. September 2013 | TRAINING

Schwimmtraining | Schwimmtraining

Schwimmtraining

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Die sogenannten Kompatiblen Trainingsformen (siehe dazu auch Schneller schwimmen – Die Trainingspläne) geben einen guten Überblick, wie man zwei Inhalte sinnvoll miteinander verknüpft.

Im besten Falle ergänzen sich die Methoden nicht nur, sondern unterstützen sich sogar. In diesem Fall handelt es sich um die Kombination aus Schnelligkeitsausdauer-Methoden und einem kleinen abschließenden GA1-Block.

Einheit der Woche

Gesamtdistanz: 3,5 km

200m

Einschwimmen

6x50m

einarmiges Schwimmen in verschiedenen Lagen, Pause: 20 Sekunden

2x150m

50m Rücken + 50m Brust + 50m Kraul

3x100m

50m Kraul-Abschlag + 50m Kraul progressiv und die letzten 10m volles Tempo, Pause: 20 Sekunden

200m

Tempospiele ca. 15m Sprint pro 50m bei eigener Aufteilung

4x100m

75m HSA maximales Tempo + 25m locker, Pause: 60 Sekunden

100m

ReKom-Strecke schwimmen

4x100m

50m HSA maximales Tempo + 50m locker, Pause: 45 Sekunden

100m

ReKom-Strecke schwimmen

800m

Strecke beliebige Lage, GA1 gleichmäßig

200m

Ausschwimmen

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Zum Autor

Holger Lüning (Jahrgang 1965) ist Sportwissenschaftler und Schwimmtrainer mit über 25 Jahren Erfahrung im Hochleistungssport. Als Schwimmer war er Mitglied der Bundesligamannschaft des EOSC Offenbach, später gewann er als Mastersschwimmer zahlreiche deutsche Meistertitel. Lüning ist Dozent in der Trainerausbildung und Autor von Fachbüchern und DVDs. Im Triathlon erreichte er Weltmeister-, Europa- und deutsche Meistertitel im Altersklassenbereich.


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