Durchhalten dank Schnelligkeitsausdauer

Was nützt es, schnell schwimmen zu können, wenn nach einer Bahn die Puste ausgeht? Schnelligkeitsausdauer beschreibt die Fähigkeit, ein hohes Tempo möglichst lange durchhalten zu können. Demzufolge ist die Fähigkeit der Ermüdungsresistenz und der Toleranz steigender Laktatkonzentrationen im Blut entscheidend.

| 27. Mai 2013 | TRAINING

Kraulschwimmen | Kraulschwimmerin im Pool von Kona.

Kraulschwimmerin im Pool von Kona.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Der Effekt des Schnelligkeitstrainings hängt von Ihrem Engagement ab. Fordern Sie sich vom Anfang bis zum Schluss, auch wenn die Zeiten langsamer werden.

Starten Sie ausgeruht in diese Einheit und absolvieren Sie am Vortag ein eher lockeres Training im Grundlagenbereich oder mit regenerativen Inhalten.

Einheit der Woche

Gesamtdistanz: 3,2 km

200mEinschwimmen

4 x 100m

25m TÜ + 25m Beine + 25m TÜ + 25m ganze Lage, Pause: 20 Sek

8 x 50m

Kraul ohne atmen + Rest Rücken locker. Kraul-Strecke verlängern. Pause: 30 Sek

2 x 200m

Tempospiel: jeweils 5m vor der Wand Tempo + schnelle Wende + 10m Spurt, Rest GA1 beliebige Lage, Pause: 30 Sek

2 x 150m

75m GA1 Kraul + 50m GA2 HSA + 25m locker beliebige Lage, Pause: 40 sek

100m

Lockeres Schwimmen

4 x 100m

HSA maximal, Intensität SA, Pause: 120 Sek

100m

Lockeres Schwimmen

4 x 50m

HSA maximal, Intensität SA, Pause: 60 Sek

200-300m

Ausschwimmen

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Zum Autor

Holger Lüning (Jahrgang 1965) ist Sportwissenschaftler und Schwimmtrainer mit über 25 Jahren Erfahrung im Hochleistungsport. Als Schwimmer war er Mitglied der Bundesligamannschaft des EOSC Offenbach, später gewann er als Mastersschwimmer zahlreiche deutsche Meistertitel. Lüning ist Dozent in der Trainerausbildung und Autor von Fachbüchern und DVDs. Im Triathlon erreichte er Weltmeister-, Europa- und deutsche Meistertiel im Altersklassenbereich.

Lüning | Holger Lüning

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