So trainieren Sie immer im richtigen Bereich

In der Trainingswissenschaft hat sich die Einteilung von Belastungsintensitäten in verschiedene Trainingsbereiche etabliert. Dies ermöglicht eine systematische Leistungssteigerung. Außerdem lassen sich Trainingsmethoden sportartübergreifend analysieren. swim-Coach Holger Lüning gibt einen Überblick.

| 7. November 2013 | TRAINING

Trainer | Training auf Hawaii.

Training auf Hawaii.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

So trainieren Sie immer im richtigen Bereich

Der Belastungsgrad und die Zielrichtung der verschiedenen Trainingsformen unterscheiden sich zum Teil stark voneinander. Als guter Anhaltspunkt für die subjektive Belastungseinschätzung empfiehlt sich eine Einordnung der Belastung auf der sogenannten Borg-Skala (auch CR-10-Skala).

Neben objektiv zu bestimmenden Belastungsparametern wie Herzfrequenz oder Laktat, bietet diese Skala eine praktikable Einschätzung. Das subjektive Empfinden können Sie wie folgt klassifizieren.

Borg-Skala (modifiziert)

Empfinden

Trainingsbereich

Wert

überhaupt keine Atemnot

REKOM

0

sehr milde

REKOM

1

milde

REKOM-GA1

2

mäßig

GA1

3

schon recht schwer

GA1 bis GA1-2

4

schwer

GA1-2 bis GA2

5

harte Belastung

GA2

6

sehr schwer

GA2-SA

7

hohe Willensanstrengung

SA, S, WA

8

sehr, sehr schwer

WA, Test, S

9

maximale Leistung

Wettkampf / Test

10

Swipe me

(* GA=Grundlagenausdauer, SA=Schnelligkeitsausdauer, WA=Wettkampfausdauer, S=Schnelligkeit. Mehr dazu.)

Lesen Sie auf Seite 2, welche Methoden sich für das Training anbieten.