Die Erholung nach harten Belastungen

„Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“, heißt es im Fußball. Man könnte auch sagen: Nach dem Training ist vor dem Training. Im Sport geht es dabei nicht nur um die mentale und körperliche Wiederherstellung nach sondern auch um die bestmögliche Vorbereitung auf die nächste Belastung.

| 21. März 2013 | TRAINING

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Regeneration

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Die Erholung nach harten Belastungen

Der Wettkampf ist nur ein Aspekt im gesamten Ablauf der Vorbereitung. Vielmehr geht es im täglichen Ablauf darum, den Körper in einem möglichst idealen Zustand zu halten. Umfang und Intensität des Trainings sind die leistungsbestimmenden Faktoren. Um es einfach auszudrücken: Einen echten Vorsprung erlangt, wer höchste Umfänge und Intensitäten bei gleichzeitig bester körperlicher und mentaler Ausgangslage realisieren kann.

Lüning | Holger Lüning

Holger Lüning

Oder andersherum: Wer ständig müde und erschöpft ist und dadurch Umfang und Intensität nicht optimal dosieren kann, kämpft mit einem deutlichen Nachteil. Somit ist die aktive Auseinandersetzung mit dem Thema Nachbereitung sportlicher Belastungen mehr als sinnvoll – für Profis wie für Hobbysportler. Besonders, wenn Sie berufstätig sind, haben Sie für derartige Maßnahmen häufig sogar noch viel kleinere Zeitfenster als ein Profiathlet.

Proteine und Kohlenhydrate

Die Ernährung spielt deshalb eine wichtige Rolle. Die unmittelbare Wiederherstellung der Energietanks direkt im Anschluss an Training und Wettkampf kann man durch gezielte Strategien enorm verkürzen. Einer amerikanischen Studie an Radsportlern zufolge, reduziert sich die Regenerationszeit nach intensivem Training signifikant, wenn man direkt im Anschluss ein protein- und kohlenhydratreiches Getränk zu sich nimmt.