Gurtretter, Boje und Co.
Das Material der Lebensretter

Jeder kennt sie, die rot-gelben Retter, die an Stränden, Seen und in Schwimm­bädern Schichten schieben und im Notfall Leben retten. Um in Gefahr geratene Schwim­merinnen und Schwimmer aus dem Wasser zu holen, nutzen sie spezielle Hilfsmittel.

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Andere retten, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen, lautet die oberste Regel bei der Wasserrettung. Je nach Situation haben die Retter verschiedene Materialien zur Auswahl, mit denen sie in Not geratene Schwimmerinnen und Schwimmer aus dem Wasser bergen können.

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DLRG Die Rettungsboje kommt nicht nur im Klassiker “Baywatch” zum Einsatz.

Bekannt aus der Filmszene ist die klassische rote Rettungsboje, mit der schon David Hasselhoff über den Strand von Malibu lief. Auch im echten Retterleben kommt die Boje zum Einsatz. Mit einer Schlaufe, die sich die Retter um die Schulter legen, können sie Ertrinkende aus dem Wasser ziehen, ohne dass sie in der Bewegung eingeschränkt werden.

DLRG Mit dem Gurtretter ziehen die Retter hilflose Personen ans Ufer.

Nach dem gleichen Prinzip, aber etwas einfacher in der Anwendung, funktioniert der Einsatz des sogenannten Gurt­retters. Das Gerät ist leichter, sodass die Rettungsschwimmer weniger Mühe haben, es im Wasser hinter sich herzuziehen. Sind sie bei der hilflosen Person angekommen, können sie ihr den Schaumstoffgurt um den Körper legen und die Person auf diese Weise hinter sich herziehen, ohne dass diese sich festhalten muss.

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Hilfe in Ufernähe

DLRG Ist die verunglückte Person in Ufernähe, kann der Wurfsack helfen.

Ähnlich funktioniert die Rettung mit dem Rettungsbrett. Auf dem Brett paddeln die Retter schneller, als sie schwimmen könnten, zur Unfallstelle. Wer Hilfe braucht, hält sich an den Griffleinen und Ösen fest oder legt sich auf das Brett. Sollten mehrere Menschen gleichzeitig in Not geraten, können sich bis zu zwölf Personen gleichzeitig festhalten. Einen weiteren Vorteil bietet das 3,20 Meter lange Board: Wenn es sein muss, können auf dem Brett Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt werden.

Gerät jemand in Ufer- oder Beckenrandnähe in Bedrängnis, kommen Wurfsack oder Rettungsring zum Einsatz. Beide Hilfsmittel werden dem Ertrinkenden zugeworfen. Am Wurfsack befindet sich ein Seil, mit man sicher ans Ufer gezogen werden kann. Wurfsack und Rettungsring können jedoch nur verwendet werden, wenn die zu rettende Person bei Bewusstsein ist.

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