Yannick Lebherz: Unsere Chancen auf den Titel stehen gut

2013 schwamm der Potsdammer SV die Konkurrenz in der 2. Bundesliga in Grund und Boden und stieg in die 1. Liga auf. Am Wochenende zählt das Team um Yannick Lebherz in Essen zu den Favoriten auf die Meisterschaft. Swim.de sprach mit dem Olympiateilnehmer.

| 30. Januar 2014 | AKTUELL

Yannick Lebherz | Yannick Lebherz 200 Meter Rücken der Maenner Halbfinale

Yannick Lebherz 200 Meter Rücken der Maenner Halbfinale

Foto >Daniel Kopatsch

Yannick Lebherz, Sie sind Aufsteiger und gleichzeitig Favorit. Wie bewerten Sie die Potsdamer Chancen auf den Meistertitel?
Ich weiß nicht, wer uns zum Favoriten erklärt hat, aber das sehen wir ganz entspannt. Wir wissen, dass wir ein gutes und vor allem junges Team mit Perspektive haben, wenn alle fit sind. Wir wollen so weit nach vorne wie möglich kommen, Richtung Podium kann es schon gehen.

Sie haben im letzten Jahr in der 2. Liga 5.000 Punkte mehr geholt als Meister Essen in der 1. Liga. Mit Felix Wolf, Carl Louis Schwarz, Tim-Thorben Suck und Ihnen ist Potsdam stark aufgestellt.
Das stimmt. Aber wir sind letztes Jahr auf der Kurzbahn geschwommen und die Essener auf der Langbahn. Das kann man nicht vergleichen. Für mich sind Essen und Neukölln Favorit.

Welche Bedeutung hat für Sie der Mannschaftswettbewerb?
Ich schwimme seit über zehn Jahren DMS, bis 2011 in Darmstadt und jetzt für Potsdam, und habe mich wirklich jedes Jahr aus neue drauf gefreut. Es macht Spaß, auch mal als Team glänzen zu können. Ich will in meiner Laufbahn auf jeden Fall mindestens einmal gewinnen. Mit dem Potsdamer SV stehen die Chancen dazu ganz gut.

Ist das eine Kampfansage?

Welche Strecken werden Sie schwimmen?
Ich werde voraussichtlich über Freistil und Lagen unterwegs sein. In Rücken sind wir so gut aufgestellt, dass ich auf anderen Strecken wertvoller für das Team bin.