Steffen Deiblers Weltjahresbestzeit zählt nicht

Mit der schnellsten Zeit des Jahres über 100 Meter Schmetterling hat Topsprinter Steffen Deibler für das Ausrufezeichen beim 14. Schwimmfest des SV Halle gesorgt. In 52,48 Sekunden stellte der Hamburger sogar den Auftritt von Lokalmatador Paul Biedermann in den Schatten, der insgesamt drei Siege einfuhr. In die Rekordlisten geht Deiblers Zeit aber nicht ein.

| 3. März 2014 | AKTUELL

DM Kurzbahn Wuppertal 2013 - Finals vom Freitag - 36 | DM Wuppertal 2013: Finals vom Freitag

DM Wuppertal 2013: Finals vom Freitag

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Deibler schwamm im sogenannten Superfinale, bei dem die besten Athleten des Wochenendes am Ende des Wettkampfes noch einmal antreten. Dabei dürfen sie sich von anderen Schwimmern auf den Nachbarbahnen „ziehen“ lassen, weshalb die Leistung nicht als Weltjahresbestzeit zählen wird. Im Sog von Teamkollege Max Claussen schwamm der WM-Vierte über 100 Meter Schmetterling zehn Hundertstel schneller als Laszlo Cseh (Ungarn) bei seiner Weltjahresbestzeit in Luxemburg vor wenigen Wochen.

„Die Norm zählt nicht, ist aber trotzdem cool“, schrieb Deibler auf seiner Facebookseite. „Da hab ich dem Paule vor heimischem Publikum ein klein wenig die Show gestohlen.“ Der 26-Jährige triumphierte in Halle (Saale) auch über 50 Meter Schmetterling (24,01 Sekunden). Bei seinem Sieg über 50 Meter Freistil (22,79 Sekunden) verwies er Biedermann im direkten Duell auf Rang zwei (23,33 Sekunden).

Drei Siege für Biedermann

Trotz der Sprint-Niederlage verlief das Wochenende auch für den Lokalmatador überaus erfolgreich. Der Doppel-Weltmeister von 2009 fuhr an seiner Trainingsstätte drei Siege über 100, 200 und 400 Meter Freistil (50,00 Sekunden/1:48,53 Minuten/3:56,49 Minuten) ein.