Steffen Deibler mit deutschem Rekord ins Finale

Steffen Deibler präsentiert sich bei der Schwimm-WM in Barcelona in bestechender Form. Der Hamburger sprintete über 50 Meter Schmetterling in Rekordzeit ins Finale. Das lässt hoffen für seine Spezialstrecke.

| 28. Juli 2013 | AKTUELL

Steffen Deibler | Steffen Deibler jubelt nach dem 50 Meter Brust Halbfinale

Steffen Deibler jubelt nach dem 50 Meter Brust Halbfinale

Foto >Daniel Kopatsch

In 23,02 Sekunden schwamm Deibler 32 Hundertstel schneller als bei seinem deutschen Rekord im April und qualifizierte sich als Sechster für den Endlauf am Montagabend (ab 18.00 Uhr). In der 4 x 100 Meter Freistilstaffel ließ er kurz darauf als Startschwimmer in 48,43 Sekunden ebenfalls eine Bestzeit folgen. Seine Hauptstrecke, 100 Meter Schmetterling, folgt am Freitag.

"Das hat riesieg Spaß gemacht", sagte Deibler nach seinem Schmetterling-Halbfinale, das er nach Platz 14 am Morgen ganz außen auf Bahn acht absolvieren musste. "Sich umzudrehen und so eine Zeit zu lesen, so hab ich mir das vorgestellt, so kann es weitergehen." Am schnellsten schwammen mit Nicholas Santos (22,81 Sekunden) und Cesar Cielo (22,86 Sekunden) zwei Brasilianer.

"Das ist sauschnell"

"Das Finale ist so schnell zu, wie vor zwei Jahren Silber weg gegangen ist", analysierte Deibler. "Das ist sauschnell. Ich bin froh, dass ich zu den acht Jungs dazu gehöre, die so schnell schwimmen können."

Ob er um Edelmetall mitschwimmen kann? Einem Steffen Deibler ist in dieser Verfassung sicher eine Medaille zuzutrauen. Er selbst hält sich wie gewohnt zurück mit großen Worten: "Das wir eine ganz enge Kiste. Vielleicht kann ich ja 22,99 schwimmen."

Feldwehr Zehnter über 100 Meter Brust

Hendrik Feldwehr | Hendrik Feldwehr schwimmt die 100 Meter Brust

Hendrik Feldwehr schwimmt die 100 Meter Brust

Foto >Daniel Kopatsch

Der Essener Hendrik Feldwehr verpasste unterdessen als Halbfinal-Zehnter den Einzug ins Brust-Finale über 100 Meter. In 1:00,05 Minuten verfehlte er auch sein angestrebtes Ziel, nach dem Anschlag eine "59 vorne stehen" zu sehen, denkbar knapp.  Topfavorit auf Gold ist am Montag der Australier Christian Sprenger, der in 59,23 Sekunden die schnellste Zeit hinlegte.