Sprint-Show der Brustspezialisten

Die Show der Brustsprinter kann beginnen: Insgesamt 13 Athleten schwimmen am Abend über 50 Meter um vier WM-Tickets. In den Vorläufen setzen sich die Favoriten Hendrik Feldwehr und Dorothea Brandt durch. Doch die Konkurrenz lauert.

| 26. April 2013 | AKTUELL

Dorothea Brandt | Dorothea Brandt bereitet sich auf den Vorlauf 50 S bei DM 2013 vor.

Dorothea Brandt bereitet sich auf den Vorlauf 50 S bei DM 2013 vor.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

In 27,94 Sekunden setzte sich der Essener Feldwehr gegen seinen Vereinskollegen Erik Steinhagen durch, der aber nur sechs Hundertstel langsamer schwamm. Auch der drittplatzierte Würzburger Max Werkmeister hat nach den 28,21 Sekunden im Vorlauf noch die Chance auf die WM-Fahrkarte.

Angeführt von Dorothea Brandt blieben gleich zehn Frauen über 50 Meter Brust unter der WM-Vorlauf-Norm, die dem 24. Platz bei der letzten WM in Shanghai entspricht. Am Abend müssen sich Brandt, 2011 Vize-Europameisterin auf der Kurzbahn, und Titelverteidigerin Caroline Ruhnau allerdings dem Angriff des Nachwuchses erwehren. Mit Margarethe Hummel hofft nicht nur die Junioren-Europameisterin des vergangenen Jahres auf den großen Durchbruch.

Michalak oder Wenk?

Über 200 Meter Lagen deutet bei den Frauen alles auf einen Zweikampf um den Titel hin. Die Münchnerin Alexandra Wenk blieb im Vorlauf in 2:13,84 Minuten knapp vor der Olympia-12. Theresa Michalak aus Halle/Saale (2:13,96 Minuten). Die 16-jährige Kathrin Demler, gestern Siegerin über die doppelte Distanz, wurde am Morgen Dritte (2:16,40 Minuten).

Bei den Männern hielt sich Olympiafinalist Markus Deibler noch vornehm zurück. In 2:02,21 Minuten qualifizierte sich der Hamburger ohne Probleme für den Endlauf. Schnellster war Philip Heintz aus Mannheim in 2:00,53 Minuten.