Seriensieger SG Essen erneut Meister bei den Frauen

Die Schwimmerinnen der SG Essen haben zum achten Mal in Folge den deutschen Meistertitel mit der Mannschaft geholt. Die Seriensiegerinnen setzten sich deutlich vor der SSG Saar Max Ritter durch.

| 8. Februar 2016 | AKTUELL

DMS | Impressionen von der DMS Bundesliga in Essen.

Impressionen von der DMS Bundesliga in Essen.

Foto >Thomas Stuckert / SG Essen

In drei Durchgängen absolvierten die Schwimmerinnen im Essener Sportbad Thurmfeld insgesamt 39 Rennen auf der 25-Meter-Bahn. Dabei lagen die Lokalmatadorinnen um Dorothea Brandt, Caroline Ruhnau und Isabelle Härle bereits nach der ersten Runde in Front. Einzig das Team des SV Würzburg 05 konnte zu diesem Zeitpunkt mit den Titelfavoritinnen aus NRW einigermaßen Schritt halten.

1. Bundesliga - Endstand

Platz

Team

Punkte

1

SG Essen

28.486

2

SSG Saar Max Ritter

27.704

3

SV Nikar Heidelberg

27.475

4

SG Frankfurt

27.087

5

SV Würzburg 05

26.902

6

SC Magdeburg

26.824

7

SG Dortmund

26.509

8

SG Stadtwerke München

26.233

9

SV Halle/Saale

25.572

10

SG Neukölln

25.053

11

SG Mittelfranken

24.891

12

TSV Hohenbrunn-Riemerling

23.454

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Im zweiten und dritten Abschnitt vergrößerte Essen seinen Vorsprung, wobei vor allem Sprinterin Brandt über 50 Meter Freistil (24,41 Sekunden) und Isabelle Härle über 400 und 800 Meter Freistil (4:07,84 / 8:25,08 Minuten) kräftig punkteten. Den jungen Würzburgerinnen um Leonie Beck, Alina Jungklaus und Svenja Zihsler ging im Finale etwas die Luft aus. Außerdem verzettelten sie sich beim Nachschwimmen nach einer Disqualifikation, wodurch sie am Ende ein Rennen weniger in der Wertung hatten und nur Fünfter wurden. Aufs Podest kamen dafür die SSG Saar Max Ritter und der SV Nikar Heidelberg.

DMS | Sprinterin Dorothea Brandt holte mit der SG Essen erneut den Titel.

Sprinterin Dorothea Brandt holte mit der SG Essen erneut den Titel.

Foto >Thomas Stuckert / SG Essen

Köhler kratzt am 400-Meter-Rekord

Für die stärksten Einzelleistungen sorgte Sarah Köhler, die mit der SG Frankfurt in der Endabrechnung den vierten Platz belegte. Die 21-Jährige schwamm über 400 Meter Freistil in 4:02,25 Minuten bis auf wenige Hundertstel an den deutschen Uralt-Rekord von Astrid Strauß (4:02,05 Minuten) aus dem Jahr 1987 heran und erhielt dafür 907 Zähler. Auch die zweithöchste Punktzahl ging auf das Konto Köhlers. Über 800 Meter Freistil überzeugte sie in 8:17,17 Minuten (896 Punkte).

Nach nur einem Jahr im Oberhaus stiegen die SG Mittelfranken und der TSV Hohenbrunn-Riemerling als Tabellenschlusslichter in die 2. Bundesliga ab. Sie werden im kommenden Jahr durch die Zweitligameister SG Bayer und die Wasserfreunde Spandau ersetzt.