Rapp schwimmt ins Finale - Wenk, Feldwehr und vom Lehn stark

Acht DSV-Athleten gingen heute Morgen in den ersten Einzelwettbewerben der Weltmeisterschaften in Kasan an den Start. Die Zusammenfassung aus deutscher Sicht.

| 2. August 2015 | AKTUELL

Clemens Rapp

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Gleich zu Beginn setzte Alexandra Wenk ein erstes Ausrufezeichen. In persönlicher Betzeit von 58,05 Sekunden erreichte die 20-Jährige das Halbfinale über 100 Meter Schmetterling. "Es ist so geil, hier zu schwimmen", sagte die Münchnerin. Mit Abstand die Schnellste war Topfavoritin Sarah Sjöström aus Schweden in 56,47 Sekunden.

Über 400 Meter Freistil schwamm sich Clemens Rapp dank einer starken Schlussbahn in den Endlauf. Auf den letzten Metern zog der Heidelberger noch an Teamkollege Florian Vogel vorbei und schwamm in starken 3:47,19 Minuten die achtschnellste Zeit. Vogel, 300 Meter lang auf einer Höhe mit Gold-Anwärter Yang Sun, konnte sein hohes Tempo am Ende nicht durchhalten und wurde Neunter (3:47,34 Minuten).

Starke Brustschwimmer

Enttäuschend verlief der WM-Auftakt für Theresa Michalak über 200 Meter Lagen. In indiskutablen 2:17,12 Minuten kam die USA-Studentin nur auf Rang 30. Vorn schwamm Ungarns Topschwimmerin Katinka Hosszu in 2:07,30 Minuten Europarekord.

Sarah Köhler | Sarah Köhler belegte über 400 Meter Freistil den zwölften Vorlaufplatz

Sarah Köhler belegte über 400 Meter Freistil den zwölften Vorlaufplatz

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Bei der 400-Meter-Show von Katie Ledecky hatten Sarah Köhler und Johanna Friedrich nichts zu melden. Die Olympiasiegerin aus den USA ging in Weltrekordtempo an und lag bereits nach 100 Metern mehr als eine Länge vor dem Feld. Nach der 200-Meter-Marke trat Ledecky auf die Bremse und schlug nach 4:01,73 Minuten als Erste an. Köhler (4:09,21 Minuten) und Friedrich (4:12,09 Minuten) verpassten den Endlauf als Zwölfte und 19.

Den Sprung ins Halbfinale schafften Hendrik Feldwehr und Christian vom Lehn über 100 Meter Brust. In 59,67 Sekunden und 1:00,01 Minuten belegten sie die Plätze sechs und zwölf im Vorlauf. Um die Goldmedaille kündigt sich ein Duell der beiden Vorlaufschnellsten Adam Peaty (58,52 Sekunden) und Olympiasieger Cameron van der Burgh (58,59 Sekunden) an.